Dienstag, 4. Juli 2017

BLM-Präsident Schneider eröffnet die 25. Lokalrundfunktage in Nürnberg

Wie mache ich mein Programm besser? Wie erreiche ich noch mehr Zuschauer? Diese Frage stellen sich Medienmacher und –verantwortliche täglich. Darauf eine Antwort zu finden, ist in der digitalen Welt sehr viel einfacher geworden. Wie Daten richtig genutzt zur Verbesserung des Programms beitragen können, ist einer der Schwerpunkte der 25. Lokal­rundfunktage, die BLM-Präsident Siegfried Schneider am heutigen Dienstag in Nürnberg eröffnete.

Insgesamt haben sich ca. 1.000 Teil­nehmer für die beiden Veranstaltungstage am 4. Juli und 5. Juli im CongressCenter Ost der Nürnberger Messe angemeldet. Die Lokal­rundfunktage, die von der Medientage München GmbH, einer Tochter der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), durchgeführt werden, sind damit der größte Kongress zum lokalen Rundfunk in Deutschland. Erstmals wird die vom MedienNetzwerk Bayern organi­sierte „Local Web Conference“ in den zweiten Tag der Lokalrundfunktage integriert.
 
Thematische Schwerpunkte der Eröffnungsrede des BLM-Präsidenten waren die positive Entwicklung von Digitalradio, der Verkauf der UKW-Sendernetze durch die Media Broadcast und die HD-Verbreitung der lokalen Fernsehprogramme.
 
Es sei erfreulich, so Schneider, dass laut den aktuellen Ergebnissen der Funkanalyse Bayern mittlerweile gut 20 Prozent der Personen ab 14 Jahren in Bayern über ein Digitalradio-Gerät verfügen. In den zurück­liegenden Wochen hat es wichtige Impulse für eine positive Entwicklung von DAB+ in Bayern und in Deutschland gegeben.
Schneider nannte in diesem Zusammenhang die Entscheidung zum Plattform-Betrieb für einen zweiten bundesweiten DAB-Multiplex und die Kooperationsvereinbarung zwischen der BLM und dem Bayerischen Rundfunk. Schneider: „Das sind wichtige Wegmarken für die weitere Entwicklung des digitalen Hörfunks in Deutschland. An DAB+ führt aus meiner Sicht kein Weg mehr vorbei.“
 
Als ernste Herausforderung bezeichnete Schneider den bevorstehenden Verkauf der UKW-Senderanlagen durch die Media Broadcast. Die Bayerische Medien Technik (BMT), eine 90 Prozent-Tochter der BLM, habe fristgerecht ein Angebot für die Netze in Bayern abgegeben. Mittlerweile sei man in konkreten Verhandlungen mit der Media Broadcast. „Auch wenn wir in DAB+ die Zukunft des terrestrischen Rundfunks sehen, müssen wir in den nächsten Jahren die UKW-Senderstruktur sichern. UKW wird auch in den kommenden Jahren die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs für die privaten Hörfunk-Anbieter in Bayern bleiben“, sagte Schneider.
 
Bis Ende 2017 sollen alle bayerischen Lokalfernsehprogramme sowohl über Kabel als auch über Satellit in HD ausgestrahlt werden. „Bei der HD-Ausstrahlung über Satellit ist der 1. Oktober der Stichtag. Dann werden wir über insgesamt zehn 24-Stundenkanäle verfügen“, so Schneider. Zudem seien die bayerischen Lokalfern­sehprogramme seit kurzem über eine Smart TV-App bei amazon fire tv empfang­bar. Weitere technische Plattformen würden in absehbarer Zeit hinzukommen. „Die Ausstrahlung über alle Plattformen ist die eine Bedingung sein Publikum zu er­reichen, die Qualität der gebotenen Inhalte die andere.(…). Das Ziel muss sein, den Zuschauern der bayerischen Lokal-TV-Programme möglichst viel eigenproduziertes, qualitätsvolles, aktuelles, relevantes, lokales Programm zu bieten“, betonte der BLM-Präsident.


Quelle: BLM

Samstag, 24. Juni 2017

25 Jahre Lokalrundfunktage in Nürnberg

Programm, Marketing, Technik – was gibt es Neues im lokalen Rundfunk? Was sind die innovativen Ideen? Und in welche Richtung entwickeln sich die lokalen Radio- und TV-Sender? Das wird am 4. und 5. Juli auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg diskutiert.
 
In diesem Jahr feiern die Lokalrundfunktage 25-jähriges Jubiläum. Das Programm bietet internationale Speaker und spannende Diskussionsrunden. Ein Schwerpunktthema ist die Frage, welchen Nutzen Moderatoren und Programm-Macher aus Daten ziehen können. Denn Fakt ist: Radio muss in Zeiten von Streaming-Diensten mehr bieten als „nur“ Musik. Die Keynote dazu hält Joel Sucherman, Director of Digital Products beim amerikanischen Sendernetzwerk NPR.
 
Was die Redaktionen – gerade der Lokalsender – im vergangenen Jahr beschäftigt hat: Breaking News, wie die Flut in Niederbayern, der Amoklauf in München oder der Terroranschlag in Berlin. Reporter und Redakteure, die hautnah dabei waren, berichten bei den Lokalrundfunktagen, vor welchen Herausforderungen sie standen, wie die Berichterstattung verlaufen ist und wie bzw. ob sich Lokalredaktionen auf solche Ereignisse vorbereiten können.
 
Traditionell werden im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Lokalrundfunktage die BLM-Hörfunk- und Fernsehpreise verliehen sowie die Ergebnisse der Funkanalyse Bayern präsentiert. Beim Medienfest im Germanischen Nationalmuseum am 4. Juli spielt der Radio Galaxy Award-Gewinner Lions Head.
 
Neu in diesem Jahr: Erstmals findet im Rahmen der Lokalrundfunktage auch die Local Web Conference am 5. Juli statt. Alle Teilnehmer der Lokalrundfunktage haben Zugang zur Local Web Conference und können sich so u.a. über neue digitale lokale Geschäftsmodelle oder innovative Ideen, z.B. wie lokaler Content über Social Media verbreitet werden kann, informieren.
 
  
Die Lokalrundfunktage werden seit 2017 von der Medientage München GmbH organisiert. Weitere Informationen und die Anmeldungsmöglichkeit finden Sie online unter www.lokalrundfunktage.de. Zudem sind die Lokalrundfunktage auf FacebookTwitter und Instagram vertreten!


Quelle: BLM

Donnerstag, 15. Juni 2017

Kochblogradio über die Massivholzküchen der Möbelmacher TEIL1

Ein bebilderter Auszug aus der Roland-Rosenbauer-Show vom 14. 6. 2017. Das Thema lautete "Küche und Kino". Hier der Part zur Küche:






Vielen Dank an Herwig Danzer für das Video.

Mittwoch, 29. März 2017

Fachtagung 'Mobilitätsservice 2.0'

Gut informiert kommt gut an - Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bei Fachtagung 'Mobilitätsservice 2.0'des Instituts für Rundfunktechnik in München auf bestmögliche Vernetzung von Verkehrsinformationen: Weniger Staus und mehr Verkehrssicherheit 


Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat sich heute auf der Fachtagung 'Mobilitätsservice 2.0' des Instituts für Rundfunktechnik in München für eine noch engere Vernetzung von Verkehrsinformationen ausgesprochen. "Verkehrsteilnehmer sollten sich vor und während ihrer Reise bestmöglich über ihre Fahrtroute informieren können, idealerweise in Echtzeit", so der Minister. Das helfe beispielsweise, Staus zu umfahren und damit auch ein Stück weit zu entschärfen. "Ganz wichtig ist, dass sicherheitsrelevante Warnmeldungen wie zum Beispiel eine ungesicherte Unfallstelle oder ein Falschfahrer sofort gemeldet werden", ergänzte Herrmann. "Hierfür müssen öffentliche und private Datenquellen optimal genutzt sowie intelligente Verkehrssysteme möglichst flächendeckend eingesetzt werden."

 Wie Herrmann erläuterte, stellt das bayerische Innen- und Verkehrsministerium über die Auskunftsportale 'BayernInfo', Bayern-Fahrplan' und Bayernnetz für Radler' bereits ein hochwertiges Informationsangebot bereit. Seit 2011 arbeiten Experten aus der Bayerischen Straßenbauverwaltung, der Bayerischen Polizei, des Bayerischen Rundfunks und des ADAC an der Verbesserung der Verkehrsinformationsdienste. "Durch gegenseitigen Informations- und Datenaustausch sowie die Zusammenarbeit der Verkehrsredaktionen können die Bürger besser und schneller informiert werden", ist sich der Verkehrsminister sicher. So kann beispielsweise schon heute jeder wichtige Verkehrsinformationen über den TMC-Dienst der Rundfunkanstalten auf seinem Navigationsgerät oder Radio und Digitalradio empfangen. Künftig können mit TPEG-Diensten über Digitalradio DAB+, Mobilfunk oder WLAN noch wesentlich mehr und präzisere Verkehrsinformationen bereit gestellt werden. Das verbessert die Verkehrssicherheit. Herrmann: „Wenn wir in unserem Auto auf der Fahrt gewarnt werden, wo sich Falschfahrer befinden oder Unfallstellen noch nicht gesichert sind, kann das lebensrettend sein!“

Das Thema Digitalradio beschäftigt aber sein Haus nicht nur bei der Verkehrsinformation. „Wir wollen die zusätzlichen Möglichkeiten des Digitalradios in Zukunft auch für den Katastrophenschutz nutzen. Damit ergänzen wir die etablierte und bewährte Warnung über das herkömmliche Radio.“ 

Einen besonderen Service bietet der Freistaat für seine Bürgerinnen und Bürger im Internet an. Die Auskunftportale „BayernInfo“, „Bayern-Fahrplan“ und „Bayernnetz für Radler“ gibt es kostenfrei zum download für alle. Die zugehörigen Apps können mobil auf der Reise genutzt werden. „Aber gleich, wie sie unterwegs sind: Kommen sie gut an!“, sagte Herrmann abschließend.

Mehr Informationen erhalten Sie unter: www.innenministerium.bayern.de/med/apps/index.php

Donnerstag, 2. Februar 2017

Radio Gong hat eine Neue....

Die 25-jährige Sabrina Müller ist ab sofort in
der „King Gong Show - vom Aufstehen bis 10“
zu hören.

Foto: Gong971.de
Die Morgensendung von Radio Gong hat Verstärkung bekommen. Der Wettergott hatte ein Einsehen mit Guido und Martin. Die Morgenmoderatoren wollten für die „King Gong Show“ unbedingt eine Wetterfee – und haben ab sofort mit Sabrina Müller einen blonden Engel an ihrer Seite.

Die 25-Jährige kommt aus Heßdorf und wohnt jetzt in Nürnberg. Schon vor fünf Jahren hatte sie ein Praktikum bei Radio Gong gemacht und ging danach für ein Journalismus-Studium nach Ansbach. Die Leidenschaft fürs Radio war aber so groß, dass sie wieder zurückgekehrt ist. Nun ist sie als Wetterfee Sabrina von Montag bis Freitag in der „King Gong Show - vom Aufstehen bis 10“ zu hören: „Ich freue mich riesig darauf, die Gong-Hörer zusammen mit Guido und Martin gemeinsam wach zu rocken und gut gelaunt in den Tag zu bringen.“

Morgen-Mann und Programmchef Guido Seibelt ist sich sicher, „dass es uns beiden alten Herren ganz gut tut, wenn im Gong-Rockpit frischer Wind weht. Die größten Gewinner sind aber ganz sicher unserer Hörer im Gongland. Denn Wetterfee Sabrina hält uns zwei alten Hasen auf Zack und bringt die weibliche Seite der „King Gong Show“ nach vorne.“

Quelle: Pressemitteilung Radio Gong

Montag, 23. Januar 2017

Radio F feiert Spider Murphy Gang

Die Spider Murphy Gang feiert in diesem Monat ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum und hat für Radio F ein ganz besonderes Konzert gegeben. Nur 30 Hörer konnten bei einem exklusiven Unplugged-Auftritt den legendären Rock `n` Roll der bayerischen Kultband genießen. 

Radio F Moderator Sigi Hoga (links) unterstützte die Spider Murphy Gang mit seiner Gitarre.




Verstärkung bekam die Truppe um Sänger Günther Sigl und Gitarrist Barny Murphy durch Radio F Moderator Sigi Hoga. Der leidenschaftliche Musikfan unterstützte die Spider Murphy Gang mit seiner Gitarre. Radio F sendet einen Mitschnitt des Konzerts am kommenden Donnerstag, 26. Januar, ab 21.00 Uhr. 


Funkhaus-Chef Alexander Koller (links) begrüßten die Spider Murphy Gang zusammen mit den Radio F Moderatoren Helmut Föttinger, Marion Dorr und Sigi Hoga (v.r.n..l.)








Quelle: Pressemeldung von Radio F/Funkhaus Nürnberg.
Foto: Funkhaus Nürnberg