Mittwoch, 5. November 2014

Gunthar Lehner ist verstorben


Der Bayerische Rundfunk trauert um seinen langjährigen Hörfunkdirektor Gunthar Lehner. Wie der BR aus dem Kreis der Familie erfuhr, starb Lehner am Dienstag im Alter von 95 Jahren.


Der am 28. November 1918 in Nördlingen geborene Journalist studierte in München und Regensburg Philosophie, Geschichte, Germanistik und Zeitungswissenschaft. Seine berufliche Laufbahn begann er als Redakteur und später Chefredakteur des nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Christlichen Nachrichten-Dienstes CND, einem Vorläufer der Katholischen Nachrichten-Agentur. Danach leitete Lehner zwei Jahre lang das politische Ressort der Wochenzeitung „Michael“ in Düsseldorf. 1952 kam er als Redakteur in der Hauptabteilung Kultur und Erziehung zum Bayerischen Rundfunk, war Leiter des Kirchenfunks und ab 1959 Leiter der Hauptabteilung Kultur und Erziehung. 1972 übernahm er das Amt des Hörfunkdirektors, das er bis zu seinem Ruhestand 1982 innehatte.  

Ulrich Wilhelm, der Intendant des Bayerischen Rundfunks würdigte Gunthar Lehner als eine herausragende Persönlichkeit. Mit Leidenschaft und Engagement, besonders für die Bereiche Kultur und kirchliches Leben, habe er die Hörfunkprogramme des BR maßgeblich mitgestaltet. "Es gelang ihm, die Attraktivität des Hörfunks durch eine unverwechselbare Identität der einzelnen Wellen auszubauen", betonte Wilhelm. "Mit großem persönlichen Einsatz förderte Gunthar Lehner die Klangkörper des Bayerischen Rundfunks. Ein Höhepunkt seiner Amtszeit war die Einführung des Programms Bayern 4 Klassik, der damals ersten Klassikwelle in Deutschland"

Quelle:
Pressemitteilung des Bayerischen Rundfunks

Montag, 27. Oktober 2014

12,4 Mio. hören über das Internet Radio

Webradiotest 2014 II erschienen


Heute erschien mit dem Webradiotest 2014 II die aktuelle Erhebung der umfassenden Reichweitenstudie. Laut aktueller Welle steigt die Webradionutzung weiter: Insgesamt geben 12,4 Mio. Deutsche über 14 Jahren an, in den letzten zwei Wochen Webradio genutzt zu haben. 
     
Webradiotest erscheint ab sofort zweimal jährlich

Die Studie „Webradiotest“ wurde 2010 von audimark initiiert und etablierte sich über die Jahre als anerkannte Reichweitenstudie. Ziel der Studie ist es Mediaplanern und Werbungtreibenden vergleichbare Reichweitenzahlen zur Verfügung zu stellen. Dabei ist der Webradiotest bislang die einzige Studie, die für über das Internet übertragene Audioangebote auf Personenbasis Stundenreichweiten ausweist. 

Seit 2012 erfolgt die Erhebung durch eine telefonische Befragung und ist damit methodisch angelehnt an die Erhebung der Hörerzahlen der klassischen Radioangebote. Durchgeführt wird diese von den beiden Instituten GfK Enigma und MMA Markt Media Analysen. Angereichert durch eine technische Messung der Nutzungsvorgänge bilden diese Daten die Planungsbasis. 

Um dem Markt zukünftig noch aktuellere Planungswerte an die Hand zu geben, erscheint die Studie ab sofort zweimal jährlich: Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. 

Jeweils zwei Wellen bilden die Basis der Auswertung, sodass die jeweils aktuelle Studie aus über 10.000 CATI-Interviews besteht, von denen diejenige, die im WHK der befragten Angebote liegen, weiterhin mit über 5.000 technischen Tagesmessungen angereicht sind. Insgesamt liefert dies eine Detailtiefe, die eine genaue Planung der Angebote ermöglicht. 

PC, Notebook oder Tablet weiterhin wichtigstes Empfangsgerät von Webradio

Angesprochen auf den Weg der Nutzung, geben von den Hörern, die in den letzten zwei Wochen über das Internet Radio gehört haben, 83,3% an, dieses über den PC, Notebook oder Tablet zu tun. 34,1% geben an, in den letzten zwei Wochen über ihr Smartphone zugehört zu haben. Insgesamt sind dies 4,2 Mio. Personen. Am wenigsten verbreitet sind IP-Radiogeräte, über welche nur 24,6% aller Hörer zuhören. Absolut entspricht dies 3,1 Mio. Hörern ab 14 Jahren. 

Webradiohörer nutzen stark unterdurchschnittlich UKW-Radio

Auch fällt in der aktuellen Erhebung auf, dass viele der Hörer der reinen Webradiostationen nicht mehr über die klassischen Wege UKW, Kabel oder Satellit Radio nutzen: 47,9% der Webradiohörer geben an, dies in den letzten zwei Wochen nicht getan zu haben. 

„Der Punkt, dass viele Hörer über den klassischen Weg kein Radio mehr nutzen, spricht für die Belegung von reinen Webradiostationen. So können Werbungtreibende gezielt neue Käufergruppen erschließen und die Nettoreichweite der Kampagnen weiter steigern“, so Matthias Mroczkowski, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei audimark. 

Webradio erreicht weiterhin höchst attraktive Zielgruppen / Frauen legen bei der Nutzung weiter zu

Die Möglichkeit, über das Internet Radio zu hören, wird besonders von Personen genutzt, die auch für die Mediaplanung von hoher Relevanz sind. 

So verfügt der typische Webradiohörer über ein sehr hohes Haushaltsnettoeinkommen: 51,4% leben in Haushalten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 2.500 EUR. In der Gesamtbevölkerung sind dies gerade einmal 38%. 

Auch wird die Belegung von Webradio mittlerweile immer stärker für Werbungstreibende relevant, welche Frauen zu ihrer Zielgruppe zählen. Der Trend der letzten Jahre, dass nun auch immer mehr weibliche Hörer über das Internet auf ihre Lieblingsangebote zugreifen, hält weiterhin an. In der aktuellen Erhebung sind 42,8% aller Hörer weiblich. Dieses entspricht einem Zuwachs von 41,7% seit 2012, wo dieser Anteil noch bei 30,2% lag. 

Studienergebnisse ab sofort im Planungstool media.predict verfügbar

Mit der Veröffentlichung der Studie steht die Planungsdatei ab sofort auch im Planungstool media.predict zur Nutzung zur Verfügung. Mithilfe des Tools können die Reichweiten von Streuplänen ermittelt und hierauf eine fundierte Planung aufgestellt werden.

Quelle: audimark-Pressemeldung

Freitag, 10. Oktober 2014

Der frühere MDR-Intendant Udo Reiter ist tot

„Ein Visionär, der den neuen Bundesländern eine publizistische Stimme gegeben hat“
MDR-Intendantin Karola Wille, Rundfunkratsvorsitzende Gabriele Schade und Verwaltungsratsvorsitzender Frank Möhrer zum Tod des MDR-Gründungsintendanten Udo Reiter

Mit tiefer Bestürzung hat der Mitteldeutsche Rundfunk auf die Nachricht vom Tod seines Gründungsintendanten Professor Dr. Udo Reiter reagiert. „Die deutsche Medienlandschaft, wie wir sie heute kennen, verliert mit Udo Reiter einen ihrer Gründungsväter, der MDR einen Kollegen und väterlichen Freund“, sagte MDR-Intendantin Karola Wille in Leipzig. Gerade in diesen Tagen mache der Tod von Udo Reiter besonders betroffen. Wille: „Er war in den Tagen nach der friedlichen Revolution einer der großen Gestalter einer neuen demokratischen Mediengesellschaft im wiedervereinigten Deutschland. Ein Visionär, der mit Kraft, Überzeugung und politischem Geschick den gerade erst formierten neuen politischen Strukturen in den neuen Bundesländern eine publizistische Stimme gegeben hat“.

Die Gremienspitzen des MDR reagierten ebenfalls tief betroffen.
„Prof. Dr. Udo Reiter hat als Gründungsintendant des MDR wesentlich dazu beigetragen, dass der Sender der erfolgreichste Programmanbieter in Mitteldeutschland wurde. Er hat sich auch sehr intensiv dafür eingesetzt, dass der ARD/ZDF-Kinderkanal KiKA seinen Sitz in Erfurt hat“, sagte die Rundfunkratsvorsitzende Prof. Dr. Gabriele Schade.

Der Verwaltungsratsvorsitzende Frank Möhrer würdigte die Arbeit und Lebensleistung Reiters. „Der MDR ist ein grundsolide und erfolgreich aufgestelltes Unternehmen. Daran haben das enorme Engagement und die Weitsicht von Prof. Dr. Udo Reiter einen maßgeblichen Anteil.“

Udo Reiter wurde am 28. März 1944 in Lindau am Bodensee geboren. Nach dem Abitur 1963 studierte er Germanistik, Geschichte und Politische Wissenschaften in München und Berlin und schloss sein Studium mit der Promotion zum Dr. phil. ab. 1970 begann er ein Volontariat beim Bayerischen Rundfunk. Dort war er anschließend in verschiedenen Funktionen journalistisch tätig, von 1986 an als Hörfunkdirektor.

Im Juli 1991 wurde Udo Reiter zum Intendanten des neu gegründeten Mitteldeutschen Rundfunks gewählt und in den Jahren 1996, 2002 und 2008 jeweils in diesem Amt bestätigt bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst Ende 2011. Udo Reiter übte innerhalb der ARD zahlreiche Funktionen aus, 1997 und 1998 war er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft. Daneben fungierte er von 1999 an auch als Filmintendant innerhalb der ARD und hatte den Aufsichtsratsvorsitz der Filmeinkaufsgesellschaft Degeto Film GmbH inne.

Quelle:


Auch der Bayerische Rundfunk trauert um seinen früheren Hörfunkdirektor:

Seine berufliche Laufbahn beim Bayerischen Rundfunk begann 1970 mit einem Volontariat. 1980 wurde er Leiter der Abteilung Familienfunk, 1983 Chefredakteur Hörfunk und 1986 Hörfunkdirektor. In seine Wirkungszeit fällt die Gründung des ersten deutschen Informationsradios B5 aktuell im Mai 1991.

"Der Tod von Udo Reiter bestürzt mich zutiefst. Mit ihm verlieren wir eine große Persönlichkeit, einen brillanten Denker, einen humorvollen und hochgebildeten Freund, der in der deutschen Medienlandschaft deutliche Spuren hinterlassen hat. Sein größtes Verdienst für den Bayerischen Rundfunk war der Aufbau von B5 aktuell - dem ersten Informationsradio in Deutschland. Als Gründungsintendant des MDR hat er Herausragendes und Bleibendes geleistet. Die ARD prägte Udo Reiter vor allem als Film-Intendant und in seiner Zeit als Vorsitzender der ARD. Udo Reiter war dem BR bis zuletzt eng verbunden."
Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks

Quelle:
Pressemitteilung des Bayerischen Rundfunks

Freitag, 5. September 2014

Der Deutsche Radiopreis 2014



Die Sieger des Deutschen Radiopreises 2014 stehen fest. In einer großen Gala wurden am Donnerstagabend (4. September) in Hamburg in zehn Kategorien die besten Radiomacher und Hörfunkproduktionen des Jahres 2014 ausgezeichnet. Der Beirat des Deutschen Radiopreises verlieh außerdem zwei Sonderpreise. Gefeierte Künstler wie Taylor Swift, Die Fantastischen Vier, Revolverheld, Mark Forster, Jan Delay, Charli XCX, Andreas Bourani und die NDR Bigband sorgten bei der Veranstaltung mit ihren Auftritten für den musikalischen Rahmen. Prominente Laudatoren übergaben die Preise an die Gewinner, die eine unabhängige Jury des Grimme-Instituts ausgewählt hatte.

Und das sind die Gewinner (mit Begründungen der Jury):

Beste Comedy
radio ffn – Guten Morgen Niedersachsen
Dietmar Wischmeyer
Dietmar Wischmeyer machte schon Comedy, als die anderen noch nicht wussten, was Comedy ist. Seit 1989 produziert radio ffn "Günther, der Treckerfahrer". Die Figur ist polterig und genial. Mit dem Prototyp des Landwirts Günther hat Dietmar Wischmeyer einen Charakter inszeniert, der über die Grenzen modischer Comedy allen Lach-Stürmen standhält.

Beste Innovation
WDR KiRaKa und Funkhaus Europa
Tuba Tunçak und Mirjam von Jarzebowski
Dieses Projekt vereint mehrere aktuelle Ideen: das Zusammenspiel von DAB+, Internetradio und visueller Darstellung, ein Gemeinschaftserlebnis für Kinder unterschiedlicher Herkunft und das Vermitteln von Spaß an klassischer Musik. Das Projekt beginnt in den Schulen und endet im Konzertsaal: Von einem deutsch-türkischen Moderatorenpaar präsentiert, ergibt sich ein buntes Live-Konzert, bei dem gemeinsam mit den Kindern neue Klänge entstehen, orientalische und westliche Rhythmen zu einer ganz neuen Musik verschmelzen.

Bestes Interview
BAYERN 3
Thorsten Otto und Julia Liebing
Gaby Sonnenberg erkrankte zweimal an Leukämie und verlor dennoch nie ihren Lebensmut. Noch im Krankenhaus beschließt die 40-Jährige, ein "Krankentröster-Buch" zu schreiben. Zu Gast bei Thorsten Otto von Bayern 3 blickt sie, mittlerweile geheilt, zurück auf die schwere Zeit. Dem Moderator gelingt durch seine einfühlsamen Interviewfragen das Portrait eines Menschen voller Zuversicht. Ein Gespräch wie unter Freunden, das die schweren Momente nicht zum allein beherrschenden Thema werden lässt und bei dem trotz der Ernsthaftigkeit der Umstände so manches Mal herzlich gelacht werden darf.

Bester Moderator
SWR 3
SWR 3 Club (SWR 3 Talk mit Thees, SWR 3 Grillparty)
Dieser Mann zählt verlässlich zur Goldklasse deutscher Radiomoderatoren! So vielseitig, kreativ und einfallsreich wie Kristian Thees sind nur wenige im ganzen Land. Sein persönlicher Umgang mit Hörern und prominenten Gästen ist unvergleichlich. Bei ihm sagen die Stars Dinge, die sie nicht in jedem Interview zum Besten geben. Und die Hörer fühlen sich mit ihren Anliegen ernst genommen. Thees trifft den Ton, der die Welt ein wenig aufhellt.

Beste Moderatorin
FluxFM
"FluxFM Superfrüh"
Die diesjährige Gewinnerin begeistert mit einer eindrucksvollen Gesamt-Performance: Wortgewandt steuert sie durch ihre Sendestrecke. Sie hat überraschende Zugänge, zu komplexen Sachverhalten und vermittelt diese frisch, pointiert und unterhaltsam. Ihr Publikum kann sich dabei stets auf ihren unverstellten Blick, ihren Charme und ihre journalistisch souveräne Einordnung verlassen.

Beste Morgensendung
104.6 RTL
Katja Desens und Arno Müller
Diese Morgensendung ist im besten Sinne vorbildlich: Sie gilt als die Mutter der deutschen Morningshows und sie vereint alles, was eine gelungene Morningshow ausmacht: Unverwechselbare Persönlichkeiten, innovative Benchmarks, kreative Themenumsetzungen und selbstverständlich alle wichtigen Informationen zum Tag. Und das alles seit mehr als 20 Jahren auf höchstem professionellem Niveau.

Beste Nachrichtensendung
SR 1 Europawelle - SR 1 DOMINO
Boris Theobald und Christian Langhorst
Wer wissen will, was los ist auf der Welt, der hört Nachrichten, am besten gute Nachrichten. Aber wann sind Nachrichten gut? Wenn sie mit dem Neuesten das Wichtige aus der Welt senden. "SR1 Domino - Nachrichten für Kinder" tun das. Hier sind klug ausgewählte Neuigkeiten klug dargebracht - in Deutsch und Französisch. Im Internet stehen sie zum Nachlesen oder Übersetzen als Übung am Puls der Zeit. Diese Insel der Bildung inmitten der Nachrichtenflut jeder Woche ist preiswürdig.

Beste Programmaktion
HITRADIO OHR
Claudia Roggisch und Yannick Steffen
Rostige Fahrräder, alte Sofas, leere Plastikflaschen – häufig wird Müll einfach in die Natur geworfen und illegal entsorgt. Dringend Zeit, den Unrat mit vereinten Kräften zu beseitigen. Deshalb initiierte das Landratsamt Ortenaukreis gemeinsam mit Hitradio Ohr die "1. Ortenauer Kreisputzete". Über 5200 Ortenauer aus über 40 Gemeinden packten an. Die Programmaktion von Hitradio Ohr aktivierte die Zuhörer und machte sie zu Helfern in Sachen Natur. Daher wurde sie zur besten Programmaktion gekürt.

Beste Reportage
MDR SPUTNIK
Karoline Scheer und Gerald Perschke
Mit ihrer 30-minütigen Reportage "Land unter Suchtdruck" hat Karoline Scheer sich ein Thema ausgesucht, das von großer Aktualität ist: die Ausbreitung der gefährlichen synthetischen Droge Crystal Meth in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Karoline Scheer ist es gelungen, eine Form und eine Sprache zu finden, die junge Leute erreichen, berühren und zum Nachdenken anregen kann.

Beste Sendung
NDR N-JOY, federführend für die jungen Programme der ARD
Nina Zimmermann und André Steins
Bundestagswahlkampf 2013. Interessiert junge Leute sowieso nicht? Vielleicht ja doch. Wenn man ihnen was zu bieten hat: statt politischer Konservenphrasen die erste Liga der Akteure - live. Die "jungen Wellen" der ARD machten den "Kanzlercheck" - ihre Hörer durften Kanzlerin und Gegenkandidat je eine Stunde lang befragen. Besonders Themen wie Miete, Familie und Gleichberechtigung waren von Interesse. Radio, wie man es sich alle - vier - Jahre wieder wünscht. Und warum nicht auch mal zwischendurch?

Die Sonderpreise des Beirats gingen an Die Fantastischen Vier und Helmut Markwort.

Barbara Schöneberger moderierte die Gala in der Veranstaltungshalle "Schuppen 52" mitten im Hamburger Hafen. 57 öffentlich-rechtliche und private Radiosender in ganz Deutschland übertrugen die Show live. Im Internet lief die Verleihung als Livestream auf deutscher-radiopreis.de. Sina Peschke, LandesWelle Thüringen, und Andreas Kuhlage, N-JOY, kommentierten das Geschehen für die Radiohörer. Die Aufzeichnung ist zudem zeitversetzt in allen Dritten Fernsehprogrammen der ARD zu sehen.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk.

Quelle:

Donnerstag, 4. September 2014

Klingendes Funkhaus


Die Devise heißt: ausprobieren!
 "Backstage für alle!" 
bei den hr-Orchestern.
 
Foto: hr/Manfred Roth

Unter dem Motto „Backstage für alle!“ laden die hr-Orchester zum Tag der offenen Tür ein 


Am Sonntag, 21. September, verwandelt sich der Hessische Rundfunk (hr) in einen musikalischen Abenteuerspielplatz. Das hr-Sinfonieorchester und die hr-Bigband öffnen von 10 bis 18 Uhr für Musikinteressierte aller Altersgruppen die Türen zu Konzertsälen, Instrumentenkellern und Tonstudios. Unter dem Motto „Backstage für alle!“ laden die beiden Orchester zu Konzerten und einem Blick hinter die Kulissen ein mit Führungen, Talkrunden, Demonstrationen von Aufnahmetechnik und Klangspielen für Kinder.

Um 11 Uhr begrüßt das hr-Sinfonieorchester die Besucher im hr-Sendesaal mit einem Werkstattkonzert, gefolgt von verschiedenen Kammermusik- und Jazz-Ensembles mit Musikern der beiden hr-Orchester. Auch die Studioregie mit dem großen Mischpult, an dem Tonmeister und Toningenieur den Aufnahmen den letzten Feinschliff verpassen, wird für das Publikum zugänglich sein. Um 18 Uhr beschließt die hr-Bigband den Tag mit dem Konzert „Cool Britannia“, für das Julian Argüelles Hits britischer Bands wie Oasis, Blur, Radiohead oder Led Zeppelin für die hr-Bigband bearbeitet hat.

Wer außerdem wissen will, wie man klassischen und modernen Musikinstrumenten passable Töne entlocken kann, trifft persönlich auf Musiker, die erklären und helfen. Instrumente aller Art können ausprobiert werden, denn hören, mitmachen und entdecken heißt die Devise. Die Erkundungstour reicht von klassischen bis hin zu außergewöhnlichen Instrumenten wie dem „Metallofon“ und dem „Wasserorchester“. Auf spielerische Weise das Interesse an Musik zu wecken und den Mut zum eigenen Musikmachen zu fördern ist das Ziel.

Das hr-Sinfonieorchester hat im Social Web das Hashtag #hrSO, die hr-Bigband #hrBB.

Weitere Informationen:

Quelle:
Pressemeldung des HR

Mittwoch, 3. September 2014

YOU FM via WhatsApp anschreiben


Direktkontakt zur YOU FM-Morningshow
mit Ariana und dem Reppahn mit WhatsApp
Foto: hr/Marten Schlegel

YOU FM kommuniziert von jetzt an via WhatsApp. Die Hörer können unter der 0171 – 6 55 30 40 kostenfrei und jederzeit eine WhatsApp-Nachricht während der Sendungen ins Studio senden. Sie können damit die Moderatoren und die Redaktion von YOU FM direkt kontaktieren, ihnen schreiben, Fragen stellen oder einfach ein Bild oder Video senden.

Das junge Radio des Hessischen Rundfunks ist bundesweit eines der ersten Programme, die das Tool in der Kommunikation mit den Hörern einsetzen. Infos auch unter www.you-fm.de und über die YOU FM-App.

Quelle:
Pressemeldung des HR

Sonntag, 31. August 2014

Bob Laine on CHUM radio



Am 31. August 2011 starb der Moderator und Radiomanager Bob Laine. In seiner Radiolaufbahn arbeitete er für die Sender CFRS Simcoe, Ontario, CFGM Richmond Hill, Ontario und CHUM Toronto. Am Seneca College in Toronto bildete er den Radionachwuchs aus.
Nachdem er zehn Jahre lang die Nachtsendung bei CHUM moderiert hatte, wechselte er 1968 ins Mittagsprogramm. 1970 wechselte er als Programmchef ins Management des Senders.
Von 1975 - 1990 stand er an der Spitze von CHUM in Winnipeg. 2003 trat er als Vizepräsident des Senders in den Ruhestand, nachdem er 45 Jahre lang für CHUM tätig gewesen war. Es sollte ein Unruhestand werden, denn anschließend organisierte er die umfassenden Archive von CHUM.

Samstag, 30. August 2014

Huggy Boy at KRLA radio



Am 30. August 2006 starb der Rythm&Blues DJ Dick Hugg im Alter von 78 Jahren an inneren Blutungen. In seiner langen Radio- und Fernsehkarriere arbeitete er für KRKD, KWKW, KALI, KGFG, KBLA, KRLA, KRTH Los Angeles, KWKY-TV Glendale, Kalifornien und XPRS Tijuana, Mexico.

Erinnerungen auf YouTube:


Freitag, 29. August 2014

Willie Bryant & Orchestra - A Vipers Moan 1935




Am 30. August 1908 wurde der Jazzmusiker, Radio- und Fernsehmoderator Willie Bryant als William Stevens Bryant geboren. 1946 war er der erste schwarze Moderator, dessen Radiosendung "Night Life" über das Sendernetzwerk der CBS USA-weit ausgestrahlt wurde. 1952 wurde ihm der Ehrentitel "Mayor of Harlem" verliehen und löste damit Bill "Mr. Bojangles" Robinson ab. Bryant arbeitete für die Sender WHOM, WOV New York, KSAN San Francisco und KALI Los Angeles. Er starb am 9. Februar 1964 an einem Herzinfarkt.


Freitag, 25. Juli 2014

Klare Regeln für sexualisierte Inhalte im Rundfunk


Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 24. Juli 2014 beschlossen, dass auf Grund der Programmverantwortung der Landeszentrale für private Rundfunk­angebote in Bayern nach Art. 111 a Abs. 2 Satz 1 der Bayerischen Verfassung (BV) Werbung für Prostitution und Sexspielzeug grundsätzlich nur zwischen 23:00 und 06:00 Uhr ausgestrahlt werden darf.

Nach Artikel 111 a Abs. 2 Satz 1 BV wird Rundfunk in Bayern in öffentlicher Verantwortung und in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft betrieben.

Seit einiger Zeit werden vermehrt sexualisierte Inhalte in privaten bayerischen Hörfunk- und Fernsehprogrammen beobachtet. Dies gilt sowohl für lokale und regionale als auch für bundesweite Programme. Die Inhalte umfassen u.a. Werbung für Bordelle und sexuelle Hilfsmittel und werden zunehmend im Tagesprogramm ausgestrahlt. Zu entspre­chenden Inhalten hat die BLM in letzter Zeit vermehrt Beschwerden von Hörern und Zuschauern erhalten.

Da sich eine Reihe dieser Inhalte in einer rechtlichen Grauzone bewegen, ist es aus Sicht des Medienrats von entscheidender Bedeutung, dass eine klare und transparente Linie bei der Beurteilung solcher Angebote gegenüber den Anbietern vertreten wird. Dabei ist auch der Imageschaden für die Sender zu berücksichtigen, der durch die vermehrte Ausstrahlung von Werbung für Bordelle und Sexspielzeug entstehen kann.

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Heute ist Schulradiotag


Am heutigen 25. Juli 2014 veranstaltet die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) in München in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst den 5. Schulradiotag für interessierte Schulradio-Gruppen und Lehrkräfte. 

Neben Vorträgen rund ums Thema Schulradio können Schüler diesmal auch selbst auf Sendung gehen: In der Live-Radio-AG werden vor Ort Interviews aufgezeichnet oder Moderationen getextet, die dann in einer Sendung beim Münchner Ausbildungsradio afk M94.5 ausgestrahlt werden.

Tipps und Tricks von echten Radioprofis können sich Schulradioteams in Vorträgen und Workshops holen: Der Medienpädagoge Danilo Dietsch (Q3 Medienquartier) zeigt, wie das Smartphone zum Produzieren von Beiträgen genutzt werden kann. Wie Stimme und Mikrophon am besten zusammenarbeiten, erklärt Sprechtrainerin und Moderatorin Jutta Meinzinger (u.a. bei afk M94.5). Und einen Einblick in die Alltagsarbeit von Radioredakteuren, von der Themenfindung über die Produktion bis zur Sendung, schildert Jens Kober von Radio Energy. Moderiert wird der Schulradiotag in der BLM von Ariane Eiglsberger von Radio Arabella.

An Infoständen und in den Vorträgen können sich auch interessierte Lehrkräfte im Rahmen des Schulradiotages fortbilden, neben organisatorischen Fragen werden auch die technische Ausstattung und rechtliche Informationen auf dem Weg zum eigenen Schulradio erörtert. Im „Lehrer-Café“ treffen sich Einsteiger mit erfahrenen Schulradio-Lehrern zum Austausch.

Die besten Beiträge bayerischer Schulradio-Gruppen in verschiedenen Altersstufen werden auf der „Schulradio-Preisverleihung 2014“ prämiert. In diesem Jahr geht der Preis für die jüngste Altersstufe an das Nachwuchsteam des „Katherl-Radios“ der 5. Klasse des Katha-rinen Gymnasiums in Ingolstadt, mit einem Beitrag über einen ganz speziellen Besuch im Tierheim.

Den besten Beitrag bei den älteren Schülern gewinnt die Podcast AG der Mittelschule Miesbach, die sich in ihrem Schulradiobeitrag „900 Jahren Miesbach“ gewidmet haben. Anlässlich dieses Stadtjubiläums stellt die Gruppe das Leben von Jugendlichen in Miesbach heute und damals gegenüber.

Ein Sonderpreis wird in diesem Jahr vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst gestiftet. Dieser geht an die Schulradio-Gruppe „Radio Emil“ des Emil-von-Behring-Gymnasiums“ in Spardorf. Mit ihrer unterhaltsamen Radio-Collage „Reise in die Wellucken“ konnte die Radiogruppe besonders überzeugen. Der Beitrag stellt das mittelfränkische Dorf Wellucken vor, dessen neun Einwohner trotz fehlender Wasserversorgung und Handyempfang zufrieden und glücklich sind.

Kooperationspartner des Schulradiotags 2014 sind das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst sowie das Münchner Aus- und Fortbildungsradio afk M94.5.

Weitere Informationen zum Programm erhalten Sie unter: www.Schulradio-Bayern.de

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Medienrat genehmigt bundesweite Verbreitung des Hörfunkangebots „mauma.fm“


Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 24. Juli 2014 die bundesweite Verbreitung des Hörfunkangebots „Radio mauma.fm“ bis 31.10.2022 genehmigt.

Das Angebot, das seit 2013 bereits über Internet verbreitet wird, soll in Zukunft bundesweit über Satellit sowie landesweit und wenn möglich bundesweit über DAB+ ausgestrahlt werden.

Das Programm von Radio mauma.fm ist ein 24-Stunden-Vollprogramm und richtet sich an eine breite Zielgruppe zwischen 10 und 59 Jahren. Der Programmslogan des Anbieters lautet „Wir lieben Franken – Wir lieben die Hit’s“.

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), die u.a. für die Zulassung bundesweiter Veranstalter nach § 20a Rundfunkstaatsvertrag zuständig ist, wird voraussichtlich in ihrer Sitzung am 9. September über die Genehmigung abschließend entscheiden.

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Landesweites "Kultradio" kommt


Der Medienrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat in seiner Sitzung am 24. Juli 2014 die Verbreitung des Hörfunk­angebots „Kultradio.fm“ über eine DAB-Übertragungskapazität im landesweiten DAB-Versorgungsgebiet (Band III, Block 12 D) bis 31. Oktober 2019 genehmigt. Das Programm wird bereits im Internet ausgestrahlt.

„Kultradio.fm“ soll als 24-Stunden-Vollprogramm verbreitet werden. Der Slogan des Anbieters lautet „Kultradio.fm – Besser ist das“ und richtet sich mit einem Oldie basierten AC-Musikformat an eine Ziel­gruppe zwischen 30 und 59 Jahren. Die redaktionellen Inhalte sollen sowohl selbst produziert als auch von der Dienstleistungsgesellschaft für Bayerische Lokal-Radioprogramme GmbH & Co. KG (BLR) und dem DPA Audio Service bezogen werden.

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Mittwoch, 23. Juli 2014

RPR1. vernetzt Metropolregion: Schröder Gesamt-Studiomanager für Rhein-Neckar-Pfalz


RPR1. setzt mit seiner Frequenz 103,6 MHz künftig noch stärker auf die Metropolregion Rhein-Neckar. Dafür steht die Ernennung von Holger Schröder zum Studiomanager, der jetzt zusätzlich zum Großraum Kaiserslautern auch für das Rhein-Neckar-Dreieck rund um Ludwigshafen und Mannheim zuständig ist.

In der Westpfalz hat er zahlreiche Aktionen entwickelt, darunter „IT’s APP2You“, den landesweiten Ideenwettbewerb für den IT-Nachwuchs in Rheinland-Pfalz. Der 41-Jährige koordiniert nun die Programm-, Vertriebs- und Eventmarketingaktivitäten der beiden RPR1.Standorte Ludwigshafen und Kaiserslautern. Er ist bei allen wichtigen Ereignissen in der Region anwesend und hält den Kontakt zu Vertretern der Wirtschaft, Politik, Kirche, Behörden und Vereinen.

Als Studiomanager ist es Schröders Ziel, die regionale Ausrichtung der Senderfamilie auszubauen und den Fokus auf die Metropolregion sichtbar zu machen: „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung an einem der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte in Deutschland. Dabei geht es mir insbesondere darum, die Position der RPR-Unternehmensgruppe im multimedialen Wettbewerb weiter zu stärken und auszubauen sowie die inhaltliche und vertriebliche Relevanz unserer Marken RPR1. und bigFM in der Region zu erhöhen.“

Holger Schröder ist ein waschechter Rheinland-Pfälzer: In Frankenthal aufgewachsen und zur Schule gegangen, sammelte er bereits in den 90ern Radioerfahrung bei RPR in Ludwigshafen, zunächst als Praktikant, dann als freier Mitarbeiter. Als ehemaligem Bundesliga-Hockeyspieler, begeistertem Wildwasserpaddler und Skifahrer liegt ihm der Sport besonders am Herzen; deshalb moderiert er seit 2009 mit großer Begeisterung die RPR1.Stadionshow beim 1.FC Kaiserslautern.

Quelle: Pressemitteilung von RPR1.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Privatradios in Bayern behaupten sich auf hohem Niveau - Media Analyse 2014 Radio II

Eine Woche nach der Präsentation der Funkanalyse Bayern (FAB) am 8. Juli in Nürnberg wurde gestern die zweite Ausgabe der Media Analyse für die Radionutzung im Jahr 2014 vorgelegt.

Diese vielen - teilweise auch widersprüchlichen Zahlen - verwirren die Leser und Hörer, aber die sind ohnehin nicht für den Radionutzer bestimmt. Hier geht es nur um den Verkauf von Werbezeiten, und hierfür müssen die Verkäufer in den Radiostationen brauchbare Zahlen vorlegen. Solange die Kunden damit zufrieden sind ist alles gut.

Die MA erscheint zweimal im Jahr. Als im März die erste Ausgabe für 2014 herausgegeben wurde, schrieb Sebastian Pertsch einen interessanten Artikel dazu in der Radioszene:"Radioquote: Die fragwürdige Währung". Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte diesen Text unbedingt lesen.

Hier die offizielle Pressemeldung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) zur aktuellen MA:


Die im Bayern Funkpaket zusammengeschlossenen bayerischen Lokalradios gewinnen in der Media Analyse 2014 Radio II im Vergleich zur Media Analyse 2014 Radio I insgesamt 1.000 Hörer hinzu und erreichen damit 918.000 Hörer in der Stunde (Montag bis Freitag).

In der Tagesreichweite liegen die bayerischen Lokalradios mit 2,613 Mio. Hörern (23,1 %) an dritter Stelle hinter Antenne Bayern mit 3,755 Mio. Hörern (33,2 %) und Bayern 1 mit 2,654 Mio. Hörern (23,5 %). Dahinter folgt Bayern 3 mit 2,285 Mio. Hörern (20,2 %). Insgesamt liegen die Angebote der privaten Anbieter in Bayern in der Tagesreich­weite weiterhin vor den Programmen des Bayerischen Rundfunks.

Bezogen auf die gesamte Hörerschaft pro Stunde (Montag bis Freitag, deutsch-sprachige Bevölkerung ab 10 Jahren) liegt Antenne Bayern mit 1.351.000 Hörern vor Bayern 1 mit 1.063.000 Hörern, den bayerischen Lokalradios mit 918.000 Hörern und Bayern 3 mit 742.000 Hörern. Das Jugendprogramm Radio Galaxy erzielt eine Stundenreichweite von 79.000 Hörern. Die Rock Antenne kommt auf insgesamt 74.000 Hörer pro Stunde. Von den Münchner Lokalradios erreicht Radio Gong 96,3 59.000 Hörer, Energy München 55.000 Hörer und 95,5 Charivari München 38.000 Hörer. Radio Arabella kommt in seinem etwas größeren Empfangsgebiet auf 57.000 Hörer.

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kommt Antenne Bayern auf 880.000 Hörer pro Stunde, das Bayern Funkpaket auf 548.000 Hörer. Bayern 3 erreicht 489.000 Hörer, Bayern 1  214.000 Hörer pro Stunde. Von den weiteren privaten Anbietern kommt Radio Galaxy auf 60.000 Hörer pro Stunde, die Rock Antenne auf 51.000 Hörer. Bei den Münchner Lokalradios liegt Energy München mit 45.000 Hörern vor Radio Gong 96,3 mit 44.000 Hörern und 95,5 Charivari München mit 29.000 Hörern. Radio Arabella kommt auf 26.000 Hörer.

Die Reichweite für Radiohören gesamt an einem durchschnittlichen Werktag (Montag bis Freitag) liegt in Bayern bei 83,0 % und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit 79,7 %. Auch bei der Hördauer liegt Bayern mit durchschnittlich 217 Minuten pro Werktag klar über dem Bundesdurch­schnitt mit 194 Minuten.

BLM-Präsident Siegfried Schneider zu den Ergebnissen der Media Analyse: „Die heute veröffentlichten Zahlen der Media Analyse belegen die hohe Akzeptanz der privaten Radioprogramme bei den bayerischen Hörern durch ihre aktuelle und authentische Berichterstattung. In der Tagesreichweite liegen die privaten Programme mit Antenne Bayern und den bayerischen Lokalradios weiterhin vor den Programmen des Bayerischen Rundfunks.“




Dienstag, 15. Juli 2014

Digital Radio erreicht 10 Prozent der Bevölkerung




Die Verbreitung von Digital Radio (DAB) gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung.

Immerhin 9,9 Prozent der bayerischen Bevölkerung (1.113.000 Personen ab 10 Jahren) verfügen inzwischen über mindestens ein DAB-Empfangsgerät (ab 14 Jahren: 9,7 Prozent).

Ein DAB-Empfangsgerät in der Wohnung haben 8,1 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Bayern, ein DAB-Radio im Auto 3,9 Prozent. Immerhin 2,9 Prozent der Bevölkerung geben an, DAB-Programme täglich zu hören. Dies entspricht 322.000 Personen ab 10 Jahren in Bayern.

Hauptübertragungsweg für Internetradio sind der PC bzw. Notebook (33,3 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren). Über ein sogenanntes IP-Radio-Empfangsgerät verfügen 7,1 Prozent der Bevölkerung. 16,0 Prozent nutzen Internetradio über Handy. 40,1 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren haben schon einmal Radio über das Internet gehört. 14,6 Prozent der bayerischen Bevölkerung hören inzwischen mindestens einmal pro Woche Radio via Internet. Die tägliche Nutzung von Radioprogrammen über das Internet ist aber mit 3,9 Prozent der Bevölkerung immer noch vergleichsweise gering.

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Internet-Nutzung auf 78,6 Prozent gestiegen


Gegenüber der Funkanalyse Bayern 2013 hat sich die Nutzung des Internet weiter erhöht. 

78,6 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren gegenüber 75,0 Prozent im Vorjahr nutzen das Internet mindestens einmal pro Woche. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist mit 94,5 Prozent somit fast jeder Internetnutzer (Vorjahr: 93,1 Prozent).

Regelmäßig nutzen das Internet inzwischen 65,5 Prozent der Gesamtbevölkerung ab 10 Jahren, d.h. an 4 bis 7 Tagen pro Woche (Vorjahr: 60,7 Prozent).

Wie im Vorjahr wurde bei der Funkanalyse Bayern die private Internetnutzung im Tagesverlauf detailliert erhoben. An einem durchschnittlichen Werktag wird das Internet von 34,8 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren privat genutzt (Vorjahr 35,1 Prozent). Die durchschnittliche private Internet-Nutzungsdauer pro Werktag liegt bei 52 Minuten (Vorjahr 46 Minuten). Bei den 10- bis 19-Jährigen nutzen 58,6 Prozent (Vorjahr 57,9 Prozent) an Werktagen das Internet bei einer durchschnitt­lichen Nutzungsdauer von 85 Minuten pro Tag (Vorjahr 75 Minuten). Mit 111 Minu­ten pro Tag nutzen die 20- bis 29-Jährigen das Internet am längsten.

Beim Vergleich der Mediennutzung im Tagesverlauf zeigt sich, dass der Hörfunk im Tagesverlauf von 5 Uhr morgens bis etwa 20 Uhr weiterhin deutlich stärker genutzt wird als das Internet. Bei den 10- bis 19-Jährigen liegt aber das Internet bereits ab ca. 17 Uhr teilweise vor dem Hörfunk.

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2014

Die FAB ist zwar auch schon wieder eine Woche alt - heute ist die MA herausgekommen. Trotzdem der Vollständigkeit halber:

Nach den Ergebnissen der Funkanalyse Bayern 2014 erreichen die bayerischen Lokalradio-Programme eine Tagesreichweite von 29,0 Prozent an einem durchschnittlichen Werktag und damit 3,26 Mio. Personen ab 10 Jahren in Bayern. Die höchste Tagesreichweite aller bayerischen Radioprogramme erzielt auch in diesem Jahr wieder ANTENNE BAYERN mit 35,8 Prozent (4,03 Mio. Hörer). Einschließlich Klassik Radio (Marktanteil 1,2 Prozent), Rock Antenne (Marktanteil 1,0 Prozent) und egoFM (Marktanteil 0,7 Prozent) kommen die bayerischen Privatprogramme damit auf einen Gesamtmarktanteil von 48,9 Prozent, während die Hörfunkprogramme des Bayerischen Rundfunks insgesamt einen Marktanteil von 43,3 Prozent erreichen. - Insgesamt hören 88,7 Prozent der bayerischen Bevölkerung ab 10 Jahren an einem durch­schnittlichen Werktag Radio. Die durchschnittliche Hördauer liegt an Werktagen bei 241 Minuten.

Die Programme des Bayerischen Rundfunks erzielen an einem durch­schnittlichen Werktag folgende Tagesreichweiten: Bayern1  26,8 Pro­zent, Bayern3  23,8 Prozent, B5 aktuell  6,4 Prozent, Bayern2  4,5 Pro­zent sowie BR-Klassik 1,9 Prozent.

Die bayerischen lokalen Fernsehprogramme erreichen täglich 837.000 Zuschauer ab 14 Jahren und damit rund 40.000 mehr als im vergangenen Jahr. Dieser Zuwachs ist ausschließlich auf die DVB-S-Verbreitung zurück zu führen. Das bayernweite Fensterprogramm Sat.1 Bayern, das an Werk­tagen von 17:30 bis 18:00 Uhr auf Sat.1 ausgestrahlt wird, kommt auf durchschnittlich 265.000 Zuschauer ab 14 Jahren und konnte damit seine Reichweite im Vergleich zum vergangenen Jahr leicht verbessern.

Dies sind die zentralen Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2014, die im Auftrag der BLM und der bayerischen Anbieter von TNS Infratest MediaResearch durchgeführt wurde. Insgesamt wurden dabei knapp 36.000 Personen befragt.

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Samstag, 12. Juli 2014

BLM-Hörfunkpreise 2014 verliehen


In den nächsten Tagen werden hier noch die Eindrücke und Meldungen der Nürnberger Lokalrundfunktage verarbeitet. Ein wichtiges Ereignis ist jedes Jahr  die Vergabe der BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreise. Das das hier ein Radioblog ist, lasse ich das Fernsehen außen vor.  Mehr über die Gewinner dort kann auf den Seiten der BLM  nachgelesen werden. Ein Blick in alle Gewinnerbeiträge, die im Rahmen der Eröffnung der Lokalrundfunktage am Dienstag, 8. Juli 2014, kurz vorgestellt wurden, lohnt sich.

Die Preise sind mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro dotiert, in der Kategorie Werbung und Promotion mit 1.500 Euro. Die Gewinner von Anerkennungspreisen erhalten 1.500 Euro. Im Fernsehen und im Hörfunk werden zudem Sonderpreise für die beste Moderation vergeben. Beide Preise sind ebenfalls mit 3.000 Euro dotiert. Zusätzlich zum Preisgeld erhalten die Gewinner ein „BLM-Radio“ bzw. einen „BLM-Telly“. Eine eigene Trophäe, verbunden mit 3.000 Euro Preisgeld, gestiftet vom St. Michaelbund und dem Evangelischen Presseverband, wird in der Kategorie Religion und Glaube verliehen.


Preisträger Hörfunk: „König Horst lässt grüßen“

Den Preis in der Kategorie „Aktuelle Berichterstattung und Information“ gewinnt Beate Hones von Radio Trausnitz für ihre „mutige“ Geschichte über den Streit um die Unterbringung von Asylbewerbern in einem Dorf bei Landshut. Ein schwieriges und kontroverses Thema, das mittels verschiedener journalistischer Genres und subjektiven Bezügen dem Publikum „vorzüglich“ vermittelt wird, findet die Jury.

Fabian Borkner von Radio Charivari Regensburg bekommt für seine gelungene Persiflage auf „König Horst“ Seehofer den Preis in der Kategorie „Unterhaltung und Comedy“. Die Serie „Hausmacht Seehofer“ belauscht in der Morgensendung Horst Seehofer, wenn er sich unbeobachtet fühlt.
Amüsant, mit gut dosierten „kleinen Spitzen“, so die Begründung der Jury. Das Erstaunliche: Borkner imitiert Stimme und Rhetorik von Seehofer so gut, dass man meint, „der MP komme direkt aus dem Radio“ (Jury-Mitglied Detlef Kuschka).

Die trauen sich was, urteilt Jury-Mitglied Dr. Susanne Zimmer über Moderator Jan Herold und dessen Kollegin Jenna Depner von 95,5 Charivari in München, die den Preis für die beste Moderation im Lokalradio bekommen. „Klasse, authentisch, schnell, direkt und echt mit erkennbaren Anteilen von Ironie“ ist laut Jury die Show der beiden, wobei Herold die Anchorman-Rolle sehr gut erfülle. .

Nach Nürnberg, an Katharina Gehret, alias Kadda van Eisbär, von Radio Energy, geht der Preis für den besten Nachwuchsbeitrag. In „Kaddas Käffer Call“, einem Telefonat mit Menschen aus den Käffern im fränkischen Umland, werde echte „Regionalität“ gelebt, lobt die Jury. Der Reporterin gelinge es auf diese Art und Weise, bei den Hörern das Umland und dessen Bewohner bekannt zu machen.

In der Kategorie beste Spartensendung gewinnt der Münchner Ausbildungssender afk M 94,5 für einen Beitrag über die Eisbärenbabies im Tierpark Hellabrunn einen Anerkennungspreis. Moritz Steinbacher habe sich die richtigen Gesprächspartner gesucht, tolle Bilder aufgebaut und bewiesen, dass er ein guter Reporter sei, so die Begründung der Jury.

Den vom katholischen Medienhaus Sankt Michaelsbund und dem Evangelischen Presseverband für Bayern (EPV) gestifteten Preis in der Kategorie „Religion und Glaube“ bekommt 2014 Hannes Schott von der Evangelischen Funkagentur für eine humorvolle Nacherzählung der biblischen Geschichte vom verlorenen Sohn auf fränkisch. Der Beitrag wurde bei Radio Mainwelle in Bayreuth ausgestrahlt.

Bleibt noch der Preis für „Werbung und Promotion“, der für die intelligent gemachte Promotionaktion „In 11 Songs um die Welt – Der egoFM-Abschied mit Marteria“ an egoFM nach München geht. In einem Gewinnspiel, das auf das Erraten der richtigen Songsprache setzt, können die Hörer Tickets für das Exklusivkonzert von „Marteria“ gewinnen. „Ein innovativer Umgang mit Musik und eine super Promotion“, die sich CVD Julia Siedelhofer und Musikredakteur Mathias Straub ausgedacht haben, findet die Jury.

Galaxy Music Award an DJane HouseKat

Zum 14. Mal wird bei den Lokalrundfunktagen der Galaxy Music Award verliehen, den Radio Galaxy stiftet. Gewinnerin ist DJane HouseKat mit ihrer Band. Der Preis wird im Rahmen des Medienfestes im Germanischen Nationalmuseum überreicht.


Zusammensetzung der Jury

Die neunköpfige Jury des BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreises 2014 unter der Leitung von Dr. Susanne Zimmer vom Bayerischen Rundfunk setzt sich aus folgenden weiteren Mitgliedern zusammen: Katja Hofem, Geschäftsführerin von Kabel eins; Detlef Kuschka, Journalist und Trainer; Katrin Müller-Hohenstein, ZDF-Moderatorin; Dr. Torsten Rossmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der N24 Media GmbH; Ina Tenz, Programmdirektorin bei radio ffn Hannover und bei Energy Bremen; Philipp Walulis, TV-Moderator Eins Plus und Gewinner des Grimme-Preises 2012; Walter Keilbart, Vorsitzender des Fernsehausschusses des BLM-Medienrats und Prof. Dr. Manfred Treml, Vorsitzender des Hörfunkausschusses des BLM-Medienrats.

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Donnerstag, 10. Juli 2014

DASDING und EinsPlus beim Openair Frauenfeld


Konzerthighlights, Reportagen und Interviews bei DASDING im Radio vom 10.-12. Juli - Festival wird in EinsPlus am 12. Juli ab 15.45 Uhr zum interaktiven Musikerlebnis



Vom 10. bis 12. Juli geht’s in die Schweiz, wo sich für das Openair Frauenfeld 2014 die besten Hip-Hop-Acts versammeln. Mit Pharrell Williams, Macklemore & Ryan Lewis, Outkast und Nas sind auch in diesem Jahr wieder die internationalen Top Acts beim größten Hip-Hop-Festival Europas mit dabei. Cro, Fettes Brot, Samy Deluxe und Marteria gehen für Deutschland an den Start. Als exklusiver deutscher Medienpartner hat DASDING alle Infos als Erstes und bringt gemeinsam mit EinsPlus das Festival für alle Zuhausegebliebenen live im Radio, Fernsehen und Internet.

Konzerthighlights, Reportagen und Interviews bei DASDING

DASDING sendet im Radio an den Festivaltagen täglich von 17:00 – 21:00 Uhr Live-Musik, Reportagen und Interviews direkt vom Openair Frauenfeld. Für alle Hip Hop Fans geht es heute, am Donnerstag, den 10. Juli, ab 21:00 mit DJ Sandy und der DASDING Sprechstunde weiter. Auf DASDING.de finden die User Bildergalerien, Videos & Interviews.

Das Festival wird in EinsPlus am 12. Juli ab 15.45 Uhr zum interaktiven Musikerlebnis

Der vom SWR verantwortete ARD-Digitalkanal EinsPlus bringt am 12. Juli ab 15.45 Uhr die Highlights on Air und sendet ab 18 Uhr bis spät in die Nacht live vom größten Hip-Hop-Open-Air Europas. EinsPlus setzt dabei voll auf interaktives Fernsehen: Fotos, Tweets und Kommentare, die die Zuschauer per #OAF oder #EinsPlus via Twitter, Instagram oder Facebook absetzen, bringt EinsPlus auf den Bildschirm – im TV und im Live-Stream auf DASDING.de.

"Aufstehen mit DASDING"-Mann Kotta Dürr und "EinsPlus Charts"-Moderatorin Siham El-Maimouni sind vor Ort und moderieren das interaktive und multimediale Event. Auch nach dem Festival geht es in EinsPlus mit Top-Hip-Hop-Acts weiter: "BEATZZ in Concert" zeigt vom Montag, 14. Juli, bis Sonntag, 20. Juli, täglich die besten Konzerte vom Openair Frauenfeld 2014.
Bei DASDING.tv gibt es das Open Air Frauenfeld 2014 am Freitag, den 18. Juli, um 20.15 Uhr in EinsPlus. Außerdem zeigt DASDING.tv am 11. Juli um 20.15 Uhr in EinsPlus ein "Best-Of Openair Frauenfeld 2013".

Mehr zum Festivalsommer in den SWR-Programmen unter x.swr.de/s/festivalsommer2014
Mehr zu DASDING und alle Frequenzen und Empfangsmöglichkeiten unter DASDING.de/presse
Mehr zu EinsPlus unter EinsPlus.de

Quelle: Pressemitteilung des SWR
Foto: SWR

Mittwoch, 9. Juli 2014

SWR-Moderator Andreas Doms gestorben


Der Südwestrundfunk (SWR) trauert um eine seiner bekanntesten Radiostimmen. Im Alter von 58 Jahren ist Hörfunkmoderator Andreas Doms am 7. Juli 2014 nach kurzer schwerer Krankheit in Baden-Baden gestorben. Bekannt war Doms als Moderator von SWR1 Der Abend und als Erfinder der kulinarischen Reihe "Das Trüffelschwein" in SWR1 Rheinland-Pfalz.

SWR-Hörfunkdirektor Gerold Hug: "Andreas Doms war ein Vollblut-Journalist, der in seinen vielen Radiogesprächen eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen hat. Sein Ziel war es, im Gespräch zum Kern der Dinge vorzudringen und mehr über sein jeweiliges Gegenüber zu erfahren. Sein Tod erschüttert uns sehr, mit ihm verliert der Südwestrundfunk eine seiner prägenden Stimmen."

Andreas Doms wurde am 19. September 1955 in Xanten geboren. 1982 kam der gebürtige Niederrheiner als Moderator, Redakteur und Reporter in den Südwesten zum SWF. Für SWF3 entwickelte und sprach er die Komikfigur Werner Chibulsky. Er gab aber nicht nur dem Ruhrpottproleten eine Stimme.

Bekannt wurde Doms auch mit immer neuen und leckeren Geschichten aus den Kochtöpfen der Sterneköche. Landauf, landab schaute er ihnen über die Schulter, zählte einige von ihnen zu seinen engsten Freunden. Was er an Kochkunst dort und auf seinen vielen Reisen in den mediterranen Raum entdeckte, wandelte er in beeindruckende Radiogeschichten, die Lust am kulinarischen Genuss machten. Seine besten Rezepte veröffentlichte er zusammen mit Spitzenköchen in mehreren Kochbüchern.


Quelle: Pressemitteilung des SWR

Dienstag, 8. Juli 2014

Nürnberger Radiosender räumen ab


Auch wenn die Funkanalyse auf den Seiten der BLM nachzulesen ist. Diese Pressemeldung meiner Heimatsender und Auftraggeber will ich natürlich nicht weglassen:


Die heute im Rahmen der Nürnberger Lokalrundfunktage veröffentlichten Einschaltquoten der Funkanalyse Bayern 2014 bestätigen einmal mehr die Beliebtheit der Nürnberger Radiosender Charivari 98.6, Radio F, Gong 97.1 und Hit Radio N1. 

Vor allem das Team von Gong-Chef Guido Seibelt kann jubeln. Sein Sender konnte die Stundennettoreichweite - den für Radiomacher wichtigsten Wert - gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel auf 21.000 Hörer steigern. Täglich schalten in der Metropolregion Nürnberg 108.000 Hörer Gong 97.1 ein – 23 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Freude auch bei der Mannschaft von Radio F, wo man ebenfalls in den beiden wichtigsten Radiokriterien Zuwächse erreichen konnte. Die Stundennettoreichweite kletterte um ein Viertel auf 40.000 Hörer, täglich erreicht der Sender mit 125.000 Hörern einen Zuwachs von zwei Prozent gegenüber dem Jahr zuvor.

Auch das Team von Charivari 98.6-Chef Gerald Kappler konnte kräftig zulegen. Bei der Stundennettoreichweite gelang Charivari mit einem satten Plus von 63 Prozent auf 31.000 Hörer sogar einer der größten Reichweitengewinne aller bayerischen lokalen Radiosender in diesem Jahr.

Hit Radio N1 erreicht die meisten Stammhörer in der werberelevanten Zielgruppe der 14-49Jährigen unter allen Nürnberger Lokalsendern.

Funkhaus-Chef Alexander Koller ist über die Einschaltquoten seiner Sender hoch erfreut: „Ein großes Lob an unsere Nürnberger Radiomacher. Was sie in der Ulmenstraße in der Südstadt täglich produzieren, kommt bei den Franken bestens an.“

 
In der offiziellen Pressemeldung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien - BLM - liest sich das so:

Im Ballungsraum Nürnberg teilen sich Hit-Radio N1 und ENERGY Nürnberg mit einer Reichweite von jeweils 12,3 Prozent die Spitzenposition. Es folgen Radio F/Radio Franken mit 11,8 Prozent Tagesreichweite vor Radio Gong 97,1 mit 10,0 Prozent, Charivari 98,6 mit 7,8 Prozent im Stereoempfangsgebiet Nürnberg. 107.8 Star FM erreicht in seinem etwas größeren Gebiet 3,4 Prozent. vil radio erzielt eine Reich­weite von 0,8 Prozent, Radio Z und afk max erreichen jeweils 0,1 Prozent.


  1. Quelle für alle Zahlen: FAB 2014, MO-FR 6 bis 18 Uhr, erweitertes Stereoempfangsgebiet
  1. BU Fab2014: Funkhaus-Geschäftsführer Alexander Koller mit seinen Radiomachern Gerald Kappler (Charivari 98.6 und Radio F), Flo Kerschner (Hit Radio N1) und Guido Seibelt (Gong 97.1)

Lokalrundfunktage in Nürnberg eröffnet

Es ist schon Tradion geworden: Anfang Juli treffen sich jedes Jahr die Macher der Lokalradios in Nürnberg, um sich auszutauschen, weiterzubilden, neue Entwicklungen und Trends zu erfahren und natürlich auch, um zu feiern.

Die Lokalrundfunktage 2014 haben begonnen. Die Eröffnungsveranstaltung läuft noch, während ich diese Zeilen hier tippe. Interessant war wieder die Funkanalyse Bayern (FAB14). Die Ergebnisse sind auf den Seiten der BLM und auf den Seiten der Lokalfunktage nachzulesen.

Bei den Preisträgern der Lokalfunkpreise ist Radio Trausnitz positiv aufgefallen. Die Preisträgerin Beate Hones hat mit einem Beitrag über Asylbewerber gezeigt, dass Lokalradio mehr sein kann, als der übliche Dudelfunk, wenn man die Redakteure nur machen lässt und ihre Arbeit nicht behhindert.

Für alle, die nicht dabei sein können, gibt es hier einen Livestream

Ich mach mich jetzt auf und besuche die Workshops. Das interessante Programm gibt es hier zum Nachlesen.