Freitag, 31. Juli 2015

Radio-Geschichte. 31. Juli:

Der 31. Juli in der Geschichte des Radios:

Am 31. Juli 1924 änderte der australische Postmaster-General das Rundfunksystem. Die Stationen der A-Klasse wurden durch Hörgebühren, die Stationen der neuen B-Klasse durch Werbung finanziert.

Am 31. Juli 1930 wurde die erste Folge der US-amerikanischen Radio-Krimiserie The Shadow ausgestrahlt.
Später war The Shadow einer der beliebtesten Hörspielserien der Vereinigten Staaten. In den Jahren 1937 und 1938 wurde die Rolle des Shadow von Orson Welles gesprochen. 1954 wurde die Serie eingestellt.

Am 31. Juli 1935 wurde August Paterno in Dornbirn geboren. Den Radiohörern wurde er als  österreichischer Hörfunk- und Fernsehpfarrer Pater Paterno bekannt. Er starb 2007.

Am 31. Juli 1977 moderierte Johnny Dark seine letzte Sendung für WRKO, Boston. 

Am 31. Juli 2005 starb der Radiomoderator Alan Fredericks im Alter von 70 Jahren. Im Laufe seiner langen Radiokarriere arbeitete er für die Sender WGBB, WHOM, WADO und WCBS-FM New York. Seine beliebte Sendung "Night Train" in den 50er und 60er Jahren stellte die großen Rhythm and Blues Gesangsgruppen der sogenannten "Doo-Wop Ära" vor. Später trat er in Don K. Reeds Fußstapfen und moderierte den "Doo Wop Shop" auf WCBS-FM. Fredericks liebte Klassik, Jazz und Musiktheater. Er war auch ein viel gelesener Reiseschriftsteller.
Hier gibt es Sendungen von Alan Fredericks zum Nachhören.

Am 31. Juli 2009 starb Ilona Christen im Alter von 58 Jahren an den Folgen eines schweren Sturzes.
1976 begann ihre Arbeit als Moderatorin beim SR-Hörfunk, bei der Europawelle Saar. Bekannt wurde sie vor allem durch das Fernsehen. Schon vor ihrer Radiokarriere fiel sie den Zuschauern auf, weil sie 1973 als erste Fernsehansagerin mit Brille vor der Kamera stand. Nachrufe auf Ilona Christen gibt es beim Radiojournal und auf YouTube:




 Quellen:

Donnerstag, 30. Juli 2015

Gert Haedecke ist tot

Der Mitbegründer von SWF3 und ehemalige Chefredakteur Kultur des Südwestfunks ist tot. Haedecke starb am Mittwoch, 29. Juli 2015, nach längerer Krankheit in Baden-Baden.

SWR-Intendant Boudgoust: Haben begnadeten Programmstrategen verloren

SWR-Intendant Peter Boudgoust: "Wir haben mit Gert Haedecke nicht nur einen kreativen Rundfunkmacher, sondern auch einen begnadeten Programmstrategen verloren. Er war maßgeblich am Entstehen von S2 Kultur und der damaligen Popwelle SWF3 beteiligt und hat so die Basis für den heutigen Erfolg der Hörfunkprogramme des SWR geschaffen. Gert Haedecke gelang es, seine Idee von zeitgemäßem Rundfunk auch gegen Widerstände durchzusetzen. Sein Tod macht uns traurig und betroffen."

Arthur Landwehr: Haedecke war Wegbereiter des modernen Hörfunks

Der Stellvertretende SWR-Hörfunkdirektor Arthur Landwehr: "Gert Haedecke war einer, an dem man sich als junger Radiomacher orientiert hat. Er war einer, der die Zukunft im Blick hatte und immer bereit war, eingefahrene Wege zu verlassen. Er bleibt in Erinnerung als einer der Wegbereiter des modernen Hörfunks, wie wir ihn heute kennen."

Gert Haedeke, geboren am 5. Januar 1934 in Freiburg/Breisgau, studierte an der Universität Freiburg Romanistik, Anglistik, Literatur- und Politikwissenschaft. Sein journalistisches Volontariat absolvierte Haedecke beim Schul- und Jugendfunk im SWF-Landesstudio Freiburg, bevor er 1959 als Redakteur nach Baden-Baden in die Abteilung Schul- und Jugendfunk wechselte. Ab 1967 arbeitete Haedecke als Literaturredakteur in der Abteilung “Kulturelles Wort“ und war dabei Stellvertreter von Peter W. Jansen. 1972 wurde er zusätzlich mit dem Aufbau des 3. Hörfunkprogramms beauftragt. Von 1975 bis 1988 war er Programmchef der Popwelle SWF3 und Hauptabteilungsleiter SWF3 und Jugendprogramme (Erziehung und Ausbildung, Kinderfunk). Ab 1988 leitete er die Hauptabteilung Neue Programme und Unterhaltung. Ab April 1989 bis zu seiner Pensionierung im Januar 1999 war Gert Haedecke Chefredakteur Kultur und Unterhaltung sowie stellvertretender Hörfunkdirektor. Haedecke hat maßgeblich das anfangs kooperierte und später fusionierte Kulturprogramm S2 mit aufgebaut. Auch die Fusion von SDR und SWF hat Haedecke mitgeprägt. Gert Haedecke vertrat den SWF darüber hinaus in zahlreichen ARD-Kommissionen und Institutionen der Europäischen Rundfunk-Union (EBU).

Quelle: Pressemeldung des SWR

NLM BEANSTANDET SCHLEICHWERBUNG BEI „RADIO LEINEHERTZ 106.5“

Hannover. Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) hat für einen Fall von Schleichwerbung im Programm des nichtkommerziellen Bürgerradios für die Region Hannover „radio leinehertz 106.5“ eine Beanstandung ausgesprochen. 

Am 28.04.2015 wurde im Rahmen des inzwischen eingestellten Programmelementes „Firma des Tages“ ein Telefoninterview mit dem Geschäftsführer einer Tischlerei aus Garbsen gesendet. In diesem Gespräch wurde das Unternehmen nach Auffassung der NLM zu werblich dargestellt. Der Moderator der Sendung beschrieb die Produkte des Unternehmens u. a. mit Begriffen wie „einzigartig“, „zeitlos“ und „ganz speziell“.

Die für das Programm verantwortliche 106,5 Rundfunkgesellschaft gGmbH  hat nun die Möglichkeit, innerhalb eines Monats beim Verwaltungsgericht Hannover Klage zu erheben.

Quelle: Pressemeldung der NLM.

Radio-Geschichte. 30. Juli:


Der 30. Juli in der Geschichte des Radios:

Am 30. Juli 1872 erhielt  Mahlon Loomis (Foto links) ein Patent für seine drahtlose Technologie, die später den Beginn des Radiozeitalters einleiten sollte. Loomis wendete als erster die drahtlose Telegrafie an.

Am 30. Juli 1916 wurde der Radiomoderator Maurice Hulbert geboren. Er arbeitete für die Radiosender WDLA, WDIA Memphis, WWIN, WITH, Baltimore; WHAT, WDAS Philadelphia, WWRL New York und WBGR Baltimore (sales). 1991 wurde er in die Black Radio Hall of Fame aufgenommen. Er starb 1996 im Alter von 80 Jahren.

Am 30. Juli 1944 wurde der Radiomoderator Kim Calloway geboren. Er arbeitete für die Radiosender CHUM-AM, CHUM-FM Toronto, CKWX Vancouver, CFVR Abbotsford, B.C.,  CKOV, CKOV-FM und CKQQ-FM Kelowna, B.C.. In den sechziger Jahren nannte er sich noch Jim Calloway und arbeitete als Sportkommentator bei CHUM-AM. Als er in den späten sechziger Jahren als Musikmoderator zu CHUM-FM wechselte, nannte er sich Kim. Er moderierte die Sendung "Collage".
In den siebziger und achtziger Jahren betätigte er sich als Gastgeber der Kim Calloway Talk Show auf CKWX. Er starb am 22. August 2013 an den Folgen einer Krebserkrankung.

Am 30. Juli 1966 änderte der Sender WOR-FM, New York sein Programm in ein Rockformat.


Am 30. Juli 1974 wurde in Konstantynów in Polen das damals höchste Gebäude der Welt in Betrieb genommen. Der 1991 eingestürzte Sendemast Konstantynów (auch Radio-Warschau-Mast) war 646,38 Meter hoch und aus heutiger Sicht (2014) das zweithöchste jemals errichtete Bauwerk der Welt.
Am 19. Mai 2008 hat ihn der Burj Khalifa, der an diesem Tag eine Höhe von 649,70 Metern erreichte, als höchstes jemals gebautes Bauwerk abgelöst. Im Januar 2009 erreichte dieser seine Endhöhe von 828 Metern.
Die Funkstation arbeitete im Langwellenbereich mit einer Frequenz von 227 kHz. Der größte Nutzen der Funkstation war die direkte Signalausstrahlung des 1. polnischen Programms bis nach Kasachstan, Irak, Iran, fast ganz Europa und Nordamerika.


Am 30. Juli 2007 starb der langjährige Fernsehmoderator Tom Snyder (Foto rechts) im Alter von 71 Jahren an Leukämie. Der gelegentlich schrullige Late-Night-Talker moderierte bei NBC und später bei CBS. In den sechziger Jahren begann seine Karriere als Radioreporter in Milwaukee, Wisconsin.

Quellen:

Mittwoch, 29. Juli 2015

Radio-Geschichte. 29. Juli:

Der 29. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 29. Juli 1977 moderierte Clint Buehlmann seine letzte Sendung bei WBEN-AM, Buffalo, New York, nachdem er fast ein halbes Jahrhundert lang seine Hörer unterhalten hatte.

Die Karriere des am 8. März 1912 geborenen Buehlmann begann 1931 bei WGR und wurde 1942 bei WBEN fortgesetzt. Er war einer der vier Morgenmoderatoren des Senders im 20. Jahrhundert und hatte sogar noch den Wandel seines Senders zu einer MOR Top 40 Station begleitet. Er wurde in die Buffalo Broadcasting Hall of Fame aufgenommen.

"Yours Truly Buehly", einer der meistgehörten Morgenmoderatoren seiner Zeit, starb nach langer Krankheit am 29. November 1997 im Alter von 85 Jahren.

Hier gibt es Audiofiles mit Moderationen von Clint Buehlman zum Nachhören.

Auch bei YouTube sind Erinnerungen an Clint Buehlmann zu finden:


Quellen:

Dienstag, 28. Juli 2015

Radio-Geschichte. 28. Juli:


Der 28. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 28. Juli 1967 stellte der Piratensender Radio 390 in England den Sendebetrieb ein.


Am 28. Juli 1998 starb der Radiomoderator Dick Clayton im Alter von 69 Jahren. Im Laufe seiner langen Radiokarriere arbeitete er für die Sender WIL St. Louis, WINS New York, WIP, WCAU, WIBG, WPEN Philadelphia. Bekannt wurde er durch seine "Nachmittagslesungen" aus dem Telefonbuch von Philadelphia und der Serie "Jungle Pick" mit Bill St. James auf dem Sender WIP.
 
Am 28. Juli 2004 starb Jackson Beck (Foto rechts) im Alter von 92 Jahren. Sein berühmtester Satz eröffnete die Superman Radio Show mit den Worten, "It's a bird! It's a plane! It's Superman!".

Am 28. Juli 2005 endeten die Dreharbeiten zu Robert Altmans letztem Film "Last Radio Show".

Am 28. Juli 2014  startet in Wien MEINKINDERRADIO. Es ist das erste Radio in Österreich, das sich an Vor- und Volksschulkinder, richtet. Hinter dem ehrgeizigen Projekt steckt Thomas Rybnicek.

Quellen:

Montag, 27. Juli 2015

Neue Musiksendung "BAYERN 3 PULS"

Bild: BR/Edward Beierle

Leidenschaft für neue Musik und Interaktion mit den Hörern on air und online - am 3. August startet „BAYERN 3 PULS“ - eine neue Musiksendung, gemeinsam produziert von BAYERN 3 und PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks. Zu hören ist "BAYERN 3 PULS" Montag bis Freitag von 22.00 bis 00.00 Uhr. Die Sendung wird moderiert von den PULS Moderatoren Christina Wolf und Matthias Kammel im wöchentlichen Wechsel mit den Neuzugängen Diane Hielscher und Rapper Roger Rekless.


Von links: Matthias Kammel, Christina Wolf, Diane Hielscher und Roger Rekless (BAYERN 3-PULS-Moderatoren).


 Neue Musik aus Bayern und der Welt, junge Moderationstalente und Trends aus der Popszene - das sind die Eckpfeiler der neuen Musiksendung „BAYERN 3 PULS“, die BAYERN 3 und PULS gemeinsam entwickelt haben. „Die Medien- und insbesondere die Popwelt befindet sich in einem ständigen Wandlungsprozess, auf den BAYERN 3 natürlich reagiert - wie wir das immer schon getan haben. Unsere Aufgabe ist es, ein modernes, öffentlich-rechtliches Radio am Puls der Zeit zu machen“, so Walter Schmich, Programmbereichsleiter BAYERN 3 und Jugend. 
Präsentiert wird die Sendung von vier starken Persönlichkeiten, die in Sachen Moderation und Musikjournalismus zu den versiertesten in Deutschland gehören: Christina Wolf, die als Moderatorin im TV bei Startrampe (Bayerisches Fernsehen, EinsPlus, Einsfestival) und im Radio in der Musik-Sendung Plattenbau (PULS)  bestens mit der bayerischen, nationalen und internationalen Musikszene vertraut ist, moderiert die Sendung zusammen mit Matthias Kammel, dem Morningshow Man von PULS, der durch sein Studium in London einen besonderen Zugang zur Popmusik hat und sich in der britischen Popszene bestens auskennt. Im wöchentlichen Wechsel tritt zudem Neuzugang Diane Hielscher – im vergangenen Jahr mit dem deutschen Radiopreis als beste Moderatorin ausgezeichnet - mit dem Münchner Rapper und Musiker Roger Rekless an.
"Musik ist wahnsinnig emotional - und das wird man in BAYERN 3 PULS hören", verspricht PULS Programmchef Thomas Müller. "Unser junges Team brennt für Musik, macht Musik, kennt die Szene und ist darin auch persönlich verwurzelt. Und dieses Wissen wollen sie mit den Hörerinnen und Hörern teilen – und sie für spannende Musik immer wieder begeistern."
Die Sendung wird neue Musik vorstellen, Künstler aus Bayern präsentieren und nationale und internationale Poptrends behandeln. Um Gäste schneller und schonungsloser kennenzulernen, wird zudem bei Interwiews beispielsweise einfach der mp3-Player des Interviewpartners auf Zufallswiedergabe geschaltet – überraschende Gesprächswendungen sind über die Geschichten zu den jeweiligen Songs damit garantiert.
"Die neue Sendung ‘BAYERN 3 PULS‘ wird ‘Laborcharakter‘ haben", sagt Thomas Linke-Weiser, Programmchef  BAYERN 3. "Wir testen andere Ansätze und sind dabei auch mutig. Unsere Hörer werden Teil des Teams und können die Sendung mitgestalten. ‘BAYERN 3 PULS‘ ist das Beste aus zwei Programmen geformt von unseren Hörern."

So kann man "BAYERN 3 PULS" empfangen:

Zu hören ist "BAYERN 3 PULS" Montag bis Freitag von 22.00 bis 00.00 Uhr über die Empfangswege von BAYERN 3 und PULS: auf den UKW Frequenzen von BAYERN 3, über DAB+, im Webstream auf deinpuls.de und bayern3.de, via Kabel, Satellit, die BAYERN 3 App und die deinPULS App.
Quelle: Pressemeldung des BR.

Radio-Geschichte. 27. Juli:


Der 27. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 27. Juli 1925 nahm die  BBC in Daventry einen Langewellen (LW)-Sender in Betrieb.


Am 27. Juli 1925 wurde der Radiomoderator Ken Knox unter dem Namen Ken McClure geboren. Er arbeitete für die Sender KLIF, KBOX, KTLC-KMEZ, KCNC Dallas. Legendär war seine Morningshow bei KLIF von 1958 bis 1960. Er trat auch in drei Kinofilmen auf: The Giant Gila Monster (1959), My Dog, Buddy (1960) und Beyond the Time Barrier (1960).

Am 27. Juli 1929 wurde die Radiooper "Der Ozeanflug" von Berthold Brecht über die erste Atlantikquerung per Flugzeug  "radiophonisch" uraufgeführt.
Foto von Berthold Brecht: Jörg Kolbe, Bundesarchiv

Am 27. Juli 1998 starb Bruce Wayne Allen im Alter von erst 45 Jahren. Er war eine der wichtigsten Radiopersönlichkeiten im Hudson Valley des Staates New York und arbeitete für WDLC, WTSX Port Jervis, N.Y., WALL Middletown, N.Y., WZAD Wurtsboro, N.Y., WSUL Monticello, N.Y.

Am 27. Juli 2004 verstummte der Talk-Sender KNRC-AM in Denver. 22 Mitarbeiter verloren ihre Arbeitsplätze und der Radiosender wurde verkauft.


Am 27. Juli 2013 starb Kidd Kraddick im Alter von 53 Jahren an einem Herzinfarkt während einer Fundraising-Veranstaltung seiner Hilfsorganisation "Kidd's Kidds." Das Magazin Billboard zeichnete ihn dreimal mit dem Titel "Air Personality of The Year" aus.

Quellen:

Sonntag, 26. Juli 2015

Radio-Geschichte. 26. Juli:


Der 26. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 26. Juli 1826 wurde Mahlon Loomis geboren. 1872 bekam er ein Patent für seine drahtlose Technologie, die später den Beginn des Radiozeitalters einleiten sollte. Loomis wendete als erster die drahtlose Telegrafie an.

Am 26. Juli 1953 nahm der erste Sender in Santiago de Cuba den Betrieb auf - ein kubanischer Piratensender

Am 26. Juli 2001 ist der große Radiomann Peter von Zahn gestorben.

Am 26. Juli 2004 starb Wayne Gregory im Alter von 65 Jahren. Er war langjähriger Sprecher des öffentlichen Radiosenders WEKU-FM, der Eastern Kentucky University.

Quellen:


Samstag, 25. Juli 2015

Verstärkte Präsenz in Oberfranken

Am Samstag, 25. Juli 2015 eröffnete der Bayerische Rundfunk in Bayreuth ein erweitertes Korrespondentenbüro und verstärkt damit deutlich seine Präsenz in Oberfranken. Ein auf sieben Journalistinnen und Journalisten angewachsenes Team beliefert aus neuen Räumen in der Eduard-Bayerlein-Straße die Programme des Bayerischen Rundfunks und der ARD. Versorgt werden alle Ausspielwege - die Berichte der Korrespondenten laufen in Hörfunk, Fernsehen und im Onlineangebot des BR.

Bild: BR/Henry Lai
Zur Eröffnung des neuen Büros kam BR-Intendant Ulrich Wilhelm nach Bayreuth: „Mit dem Ausbau unseres Korrespondentennetzes wollen wir Bayern in seiner regionalen Vielfalt noch besser im Gesamtprogramm des BR darstellen - der erweiterte Standort Bayreuth ist dabei ein wichtiger Meilenstein“, sagt Wilhelm.
Noch vor drei Jahren hatte der Bayerische Rundfunk in Bayreuth nur ein Hörfunkbüro. Die Berichterstattung für Fernsehen und Online erfolgte aus dem Studio Franken in Nürnberg. In einem ersten Schritt wurde vor gut zwei Jahren ein Fernsehreporter aus Nürnberg samt Technik nach Bayreuth verlegt. Seitdem liefert Fernsehkorrespondent Markus Feulner, ein gebürtiger Bayreuther, zusammen mit seinen Kollegen jährlich rund 400 Berichte aus Oberfranken für das Bayerische Fernsehen und die ARD. „Mit Bayreuth wollten wir zeigen, dass der BR gerade im Fernsehen mit mehr Inhalten aus den bayerischen Landesteilen punkten kann“, sagt Informationsdirektor Thomas Hinrichs und sieht Bayreuth als Modell für den BR in den Regionen. Entsprechend wurde auch das Hörfunkteam erweitert, insgesamt haben die Hörfunk-Kollegen aus Bayreuth zuletzt 1600 Meldungen, Beiträge und Livegespräche pro Jahr an die Wellen und Angebote des Bayerischen Rundfunks geliefert. Im Juni 2015 folgte die Onlineredaktion: Die Inhalte aus und für Oberfranken für den BR und die gesamte ARD werden jetzt direkt in Bayreuth publiziert. „Alles was wir in Bayreuth personell aufgebaut haben, wurde aus unserer fränkischen Zentrale in Nürnberg umgeschichtet“, sagt Dr. Kathrin Degmair, die Leiterin des BR Studio Franken. Dies sei ein klares Bekenntnis des Bayerischen Rundfunks für ganz Franken. Der Bayerische Rundfunk will mit dem erweiterten Büro in Bayreuth sowohl die Anzahl, als auch die Qualität der Berichte aus Oberfranken erhöhen. „Je näher die Reporter am Geschehen sind und je mehr Kontakte sie vor Ort haben, desto besser sind die Inhalte“, so Degmair. Gerade in Oberfranken mit seiner gewachsenen Vielfalt ergäben sich unzählige journalistische Anknüpfungspunkte.
Das Team in Bayreuth recherchiert gemeinsam, stimmt die Themen über die verschiedenen Ausspielwege hinweg ab. Jeder Mitarbeiter denkt für alle Medien. Der Hörfunk kann aus einem eigenen Studio live in die Wellen des BR und der ARD berichten, das Fernsehen überspielt fertige Beiträge über eine starke Datenleitung zu den jeweiligen Sendungen, und die Online-Inhalte werden direkt vor Ort über das Content-Management-System des BR publiziert. Über einen gemeinsamen Server wird das komplette Sendematerial zwischen den Medien ausgetauscht. Die Korrespondenten können dadurch deutlich schneller und flexibler aus ihrem Zuständigkeitsgebiet berichten. Dieses reicht über Bayreuth hinaus bis in den Frankenwald und ins Fichtelgebirge.
Insgesamt ist der Bayerische Rundfunk in Franken an acht Standorten präsent: in Oberfranken mit Büros in Bayreuth, Hof und Bamberg; in Mittelfranken mit dem zentralen Studio Franken in Nürnberg sowie einem Büro in Ansbach; in Unterfranken mit dem Regionalstudio Mainfranken in Würzburg sowie Büros in Aschaffenburg und Schweinfurt.

Quelle: Pressemeldung des BR.

Radio-Geschichte. 25. Juli:

Der 25. Juli in der Geschichte des Radios:

Am 25. Juli 1927 wurde der österreichische Komponist und Featureautor Bert Breit geboren.
Radio-Porträt über Bert Breit in der Ö1-Sendereihe "Chronisten, Reporter, Aufklärer" aus dem Jahr 2002.
 
Am 25. Juli 1944 wurde der Reichssender Stuttgart ausgebombt. Die Räume im Gebäude am Charlottenplatz wurden bei den Luftangriffen auf Stuttgart stark beschädigt. Ein Behelfsstudio entstand im Kurhaus Bad Mergentheim.

Am 25. Juli 1991 bekam Howard Sterns Radio Show ein zusätzliches viertes Studio in Los Angeles.

Am 25. Juli 1997 endeten die 5. Lokalrundfunktage in Nürnberg der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Am 25. Juli 2005 starb Joe O'Brien im Alter von 90 Jahren an den Folgen eines Autounfalls. Er hatte ein halbes Jahrhundert seines Lebens dem New Yorker Radio gewidmet. Seine Karriere begann 1935 und erreichte in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts den Höhepunkt. Er gehörte damals zu den legendären "Good Guys" des Senders WMCA-AM und damit zu den populärsten Discjockeys dieser Zeit.

Quellen:

BLM

Freitag, 24. Juli 2015

Radio-Geschichte. 24. Juli:


Der 24. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 24. Juli 1965 veröffentlichte Bob Dylan die Radioversion seines Songs "Like A Rolling Stone".

Am 24. Juli 1997 veranstaltete die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) die 5.Lokalrundfunktage in Nürnberg.

Am 24. Juli 1997 wurden in Nürnberg die BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreise 1997 verliehen.

Am 24. Juli 1998 endeten die 6.Lokalrundfunktage in Nürnberg der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Quellen:

BLM

Donnerstag, 23. Juli 2015

Radio-Geschichte. 23. Juli:



Der 23. Juli in der Geschichte des Radios:

Am 23. Juli 1927 eröffnete die "Indian Broadcasting Company" in Bombay einen 1,5-kW-Mittelwellensender mit einer Reichweite von 30 Meilen.

Am 23. Juli 1937 wurde der legendäre Top 40 DJ Robert W. Morgan geboren.

Am 23. Juli 1940 wurde der Talk-Show-Moderator und Komiker Don Imus geboren.

Am 23. Juli 1987 nahm in Brooklyn der Piratensender RNI den Sendebetrieb auf der Mittelwellen-Frequenz 1620 auf.

Am 23. Juli 1998 veranstaltete die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) die 6.Lokalrundfunktage in Nürnberg.

Am 23. Juli 1998 wurden in Nürnberg die BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreise 1998 verliehen.


Quellen:
Wikipedia
BLM

Mittwoch, 22. Juli 2015

Die neue MA ist da

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) hat heute (22. Juli) erstmalig parallel die Ergebnisse dreier großer Mediengattungen veröffentlicht: die ma 2015 Radio II mit den Reichweiten der Radiosender und ihrer Vermarktungskombinationen, die ma 2015 Pressemedien II mit den Reichweiten der Publikumszeitschriften und die ma 2015 Tageszeitungen.

Diese Zahlen sind das tägliche Brot der werbefinanzierten Medien, trotzdem ist ihr wahrer Wert umstritten. Immerhin wurde die Erhebung jetzt auf eine neue Basis gestellt: Zum Einen wurden die Ergebnisse des Zensus 2011 eingearbeitet, außerdem wurden endlich auch Handys angerufen (8000 zusätzliche Handy-Interviews), was vor allem die Zahlen bei den Jugendradios ehrlicher erscheinen lässt.

Ich will hier nicht groß auf die Resultate eingehen. Die MA soll hier nur der Vollständigkeit halber Erwähnung finden. Auf den Seiten der Radioszene finden wir heute wieder viele Gewinner (diese Pressemeldungen spare ich mir) und natürlich auch die

Übersicht über die Hörerzahlen aller Einzelsender in der Durchschnittsstunde (Basis: in 1000, Montag-Freitag) (Quelle: reichweiten.de)

Lesenswert ist auch dieser Artikel:

Warum fast alle Sender Hörer verlieren.


Radio-Geschichte. 22. Juli:


Der 22. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 22. Juli 1932 starb der kanadische Erfinder und Radiopionier Reginald Aubrey Fessenden. Die Zahl seiner Patente wird nur noch von Thomas Alva Edison übertroffen, mit dem er zeitweise auch zusammengearbeitet hat

Am 23. Dezember 1900 gelang Fessenden die erste drahtlose Sprachübertragung. Er gründete die National Electric Signaling Company (NESCO) mit dem Ziel, Morsetelegrafie zwischen Brant Rock im US-Staat Massachusetts und verschiedenen Orten in den USA durchzuführen.

Am 24. Dezember 1906 strahlte er die erste Radiosendung der Welt aus. Sie überbrückte einen Radius von 18 Kilometern. Einen Artikel dazu habe ich für WAS IST WAS geschrieben.


Am 22. Juli 1967 stellte der Piratensender Swinging Scotland wegen fehlender Geldmittel den Sendebetrieb ein. Am 14. August wurde er geschlossen.

Quellen:

Dienstag, 21. Juli 2015

Schüler sammelten Radiopraxis

130 Schüler moderieren, produzieren und senden live vom BLM-Schulradiotag

Rundfunkmuseum Fürth

Im Rundfunkmuseum Fürth konnten am 17. Juli 2015 Schülerinnen und Schüler aus nahezu allen Altersstufen Radiopraxis sammeln. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat Lehrer und Schüler zu gemeinsamen Workshops auf den Schulradiotag nach Fürth eingeladen.

Foto: Magnus Gertkemper [CC-BY-SA-2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5)], via Wikimedia Commons

Die Schülerinnen und Schüler aus Fürth, Nürnberg und dem Umland konnten in kleinen Gruppen einen ganzen Tag lang aktiv Radio machen: Sei es in der Hörspiel-Gruppe, als Interviewer oder als Reporter bzw. Moderator in der Live-Radio AG. Besonders beliebt waren in diesem Jahr Angebote wie "Soundproduktion" oder "Klangexperimente". Die jungen Radioteams bekamen dabei fachmännische Unterstützung durch Medienpädagogen und Radioprofis, die den Schülern Moderations­techniken, aufnehmen mit dem Smartphone oder auch das Produzieren von gebauten Beiträgen beigebracht haben. Da die meisten Schüler schon während des Schuljahres in Schulradio-AGs aktiv sind, konnten viele bereits ganz selbständig mit Mikro und Aufnahmegerät umgehen.

Der Höhepunkt des Tages war die gemeinsame Live-Sendung, die bei www.schulradio-bayern.deund Radio afk max, dem Aus- und Fort­bildungskanal in Nürnberg, ausgestrahlt wurde. Für die Sendung unter dem Titel "Mission Radio Five" wurden die Beiträge, Interviews und Umfragen tagesaktuell geplant und produziert. Dazu wurden auch Redaktionskonferenzen und Themensitzungen abgehalten – wie bei einem richtigen Radiosender.

Das Rundfunkmuseum in Fürth, in dem fast 100 Jahre Radiogeschichte erlebbar werden, hat sich als idealer Ort für die aktive Radioarbeit erwiesen. Umrahmt von alten Radiogeräten und kuriosen Sammler­stücken konnten die Schüler in die "alten Medien" eintauchen - ein reizvoller Kontrast zu den Smartphones, mit denen die jungen Radiomacher ihre Beiträge aufgenommen haben.

Gewinner des Schulradiopreises 2015 stehen fest



In der Livesendung wurden auch die drei Gewinner des diesjährigen BLM- Schulradiopreises verkündet, bei dem Schulradiogruppen aus Bayern unter dem Motto "Hören & Herzen" mitmachen konnten. Schulradio-Gruppen, die bei www.schulradio-bayern.de einen Radiokanal haben, konnten ihre besten Beiträge aus dem aktuellen Schuljahr hochladen. Gewonnen haben die Beiträge, die am meisten gehört und "geherzt" (=liken) wurden.

Der Hauptpreis mit 300 Euro geht an die Gruppe "Radio Ostem" der Staatlichen Realschule Großostheim, die mit einer Sendung über Fasching, Blues und vor allem mit einem selbst gesungenen Bluessong überzeugte und sehr viele Herzen sammeln konnte: https://www.schulradio-bayern.de/radiobeitrag/schulradiopreis-2015%5bfasching-blues%5d.html

Die beiden zweiten Plätze mit je 150 Euro teilen sich das Gymnasium Wendelstein und das Adam-Kraft-Gymnasium in Schwabach, dessen Radio-AG "KRAFTvoll" mit einem Beitrag über den Freizeitspaß Parcours, der jetzt auch als Vereinssport angeboten wird, ebenfalls viele Klicks verbuchen konnte: https://www.schulradio-bayern.de/radiobeitrag/schulradiopreis-2015-parcours-auf-und-ab-in-der-stadt.html

Die "Wendelsteiner Welle" des Gymnasiums Wendelstein punktete mit einer Reportage über die "Schulimkerei", bei der sie den jungen Imkern über die Schulter geschaut haben.https://www.schulradio-bayern.de/radiobeitrag/schulradiopreis-2015-schulimkerei.html

Der BLM-Schulradiotag hat bereits zum sechsten Mal stattgefunden, dabei zum dritten Mal im Rundfunkmuseum Fürth. Unterstützt wurde die BLM dabei von den Kooperationspartnern afk max, Bezirksjugendring Oberfranken, Jugendmedien­zentrum Connect, Kreisjugendring Nürnberger Land, Medienzentrum Parabol,
Q3. Quartier für Medien.Bildung.Abenteuer und Rundfunkmuseum Fürth.

Schulradio Bayern ist ein Projekt der BLM und bietet seit 2002 auf der interaktiven Plattformwww.schulradio-bayern.de Schulradios aus ganz Bayern die Möglichkeit, ihre Beiträge zu veröffentlichen und zu vernetzen.

Weitere Informationen zum Schulradiotag und zum Schulradio-Wettbewerb "Hören & Herzen":www.schulradio-bayern.de oder www.blm.de

Quelle: Pressemitteilung der BLM.

Radio-Geschichte. 21. Juli:

Der 21. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 21. Juli 1922 erhielt Marie Zimmerman als erste Frau die Zulassung, einen privaten Hörfunksender zu betreiben. Sie war Besitzerin der Station WIAE in Vinton (Iowa).
Am 21. Juli 1969 landeten Neil Armstrong und Edwin "Buzz" Aldrin auf dem Mond und die Welt sah gebannt zu und hörte die ersten Worte, die auf einem anderen Himmelskörper gesprochen wurden. Ermöglicht wurde dies durch die Übertragung von Radiowellen.

Am 21. Juli 1980 organisierte WMCA-AM, New York, ein Wiedersehen und -hören beliebter Moderatoren. Es trafen sich Joe O'Brien, Harry Harrison, Dan Daniels, Jack Spector und B. Mitchel Reed.

Am 21. Juli 1995 endeten die 3. Lokalrundfunktage in Nürnberg der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Quellen:

radio.about.com
Wikipedia
BLM

Montag, 20. Juli 2015

SR-Moderatorenlegende Manfred Sexauer bleibt unvergessen


Vor einem Jahr starb der langjährige Radio- und Fernsehmoderator des Saarländischen Rundfunks, Manfred Sexauer in einem Saarbrücker Krankenhaus.

SR-Intendant Professor Thomas Kleist sagte damals: „Manfred Sexauer war von Beginn an eine der prägenden Stimmen der Europawelle Saar und hat beim jungen Publikum durch seine Kultsendungen viel zum großen, europaweiten Erfolg des Radioprogramms vom Saarbrücker Halberg beigetragen. Herausragende Beispiele sind die Sendungen „Hallo Twen“ ab 1965 und „Disco Top Ten“ ab 1975. Mit „Hallo Twen“, der ersten „Beat-Sendung“ im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, hat er in ganz Europa und über den damaligen Eisernen Vorhang hinaus Radiogeschichte geschrieben. Die Sendung vor allem für die jungen Hörerinnen und Hörer war in Konzeption und Inhalt eine Radiorevolution und richtungweisend für viele anderen Programmangebote in Deutschland. Sie wurde vielfach kopiert und fand innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Nachahmer. Die Moderatorenlegende Manfred Sexauer blieb dem Saarländischen Rundfunk und seiner Wahlheimat Saarland bis zuletzt verbunden.“

Manfred Sexauer, 1930 geboren in Baden-Baden, kam nach Abitur, Schauspielausbildung und einigen Jahren auf Bühnen in Baden-Baden, Freiburg und Karlsruhe 1964 als Moderator zum Saarländischen Rundfunk. 1964 war zugleich das „Geburtsjahr“ der Europawelle Saar.

Neben dem legendären „Hallo Twen“ moderierte Manfred Sexauer weitere Sendungen auf der Europawelle Saar, etwa „Die Spielbox“, „Der Schlagerkoffer“ oder auch das „Städtequiz“, um nur einige wenige zu nennen. Zum Radio kam auch bald das Fernsehen hinzu.

Zusammen mit Kollegin Uschi Nerke moderierte er im Ersten Deutschen Fernsehen von 1972 bis 1985 insgesamt fast 100 Mal den von Radio Bremen produzierten „Musikladen“, außerdem die „Goldene Europa“, die Galashow des Saarländischen Rundfunks in der ARD, sowie auch verschiedene Sendungen wie etwa in den 80er-Jahren die Musiksendung „Clip Klapp“ im SR Fernsehen.

Ein besonderer Einsatz Sexauers galt den SOS-Kinderdörfern. Mit den Veranstaltungs- und Sendereihen „Disco Top Ten“ und dann „Showmix“ hat er mehrere Millionen Mark für die gute Sache eingespielt. Dafür wurde er mit der höchsten saarländischen Auszeichnung, dem Saarländischen Verdienstorden, sowie dem Bundesverdienstkreuz am Band ausgezeichnet. Der SR trauert um einen seiner ganz Großen.

Foto: SR
Quelle: Pressemitteilung des SR

Erinnerungen an Manfred Sexauer bei YouTube. Hier gibt es viele Beat Club und Musikladen-Sendungen:



Gemeinsam mit Thomas Gottschalk und Frank Laufenberg bildete Sexauer die Musikgruppe G.L.S. United. Mit dem Stück Rapper’s Deutsch – einer deutschsprachigen Coverversion von Rapper’s Delight – landeten sie im April 1980 auf Platz 49 der deutschen Hitparade. Hier der Song bei YouTube:


Radio-Geschichte. 20. Juli:


Der 20. Juli in der Geschichte des Radios:


Am 20. Juli 1937 starb Guglielmo Marconi an den Folgen eines Schlaganfalles. Marconi gilt heute, gemeinsam mit Karl Ferdinand Braun, als Erfinder des Rundfunkzeitalters. 1909 erhielten beide für ihre Forschungen den Physik-Nobelpreis.

Als Marconi starb, wurde zu seinem Gedenken sämtlicher Funkverkehr für zwei Minuten ausgesetzt. In Würdigung seiner Leistungen ist nach ihm der Asteroid (1332) Marconia und ein Krater auf der Rückseite des Mondes benannt

Mehr über Marconi gibt es im Eintrag zum 13. Juli zu lesen.




Am 20. Juli 1994 veranstaltete die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) ihren 2. Lokalrundfunktag in Nürnberg mit Verleihung der BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreise 1994.

Am 20. Juli 1995 veranstaltete die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) die 3. Lokalrundfunktage in Nürnberg mit Verleihung der BLM-Hörfunk- und Lokalfernsehpreise 1995. Von da an wurde der Lokalrundfunktag auf zwei Tage ausgeweitet.

Am 20. Juli 2014 starb der deutsche Hörfunk- und Fernsehmoderator Manfred Sexauer. Unter anderem moderierte er auf der Europawelle des Saarländischen Rundfunks die populäre Sendung "Hallo Twen". Im Fernsehen wurde er vor allem durch die ARD-Sendungen Beat-Club – Musik für junge Leute und Musikladen bekannt. Foto: SR

Quellen:

Radio-Geschichte. 19. Juli:


Am 19. Juli 1923 begann der Sendebetrieb bei  WRC-AM in Washington, D.C..

Die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts gelten als Aufbruchjahre des Radios. Als WRC-AM auf Sendung ging, gab es in Holland bereits seit 1919 eine regelmäßige Radiosendung. Hanso Schotanus à Steringa Idzerda sendete an vier Tagen in der Woche sein Programm.

1920 hatte in Pittsburgh der erste kommerzielle Radiosender in den USA zu senden begonnen. Im gleichen Jahr hatte Westinghouse vereinfachte und billige Radiogeräte zur Verfügung gestellt, die auch von Laien bedient werden konnten

Innerhalb kürzester Zeit folgte der regelmäßige Sendebetrieb anderer amerikanischer Sender. Firmen aus allen Wirtschaftszweigen fingen an, mit selbst produzierten Shows und Programmen zu werben.

Die meisten heute noch existierenden Radiosender in den USA haben in zwanziger Jahren zu senden begonnen. In Deutschland war es nicht anders. Zwar gab es seit 1919 vereinzelte Radioübertragungen, aber die erste Rundfunksendung wurde am 29. Oktober 1923 in Berlin aus dem Vox-Haus ausgestrahlt. Das war die offizielle Geburtsstunde des deutschen Rundfunks.

Quellen: